Media Monday #687 – Urlaubsende, Nordseeliebe und Android-Frust

Der Urlaub ist vorbei. Die vergangenen neun Stunden haben wir im Auto verbracht. Das war sehr anstrengend und ich bin, wie jedes Jahr, extrem froh und dankbar, dass wir ohne Unfall und größere Staus durchgekommen sind. Inzwischen habe ich schon Dachbox und Dachträger abgebaut und verstaut. Danach war es 21 Uhr und wir haben nur noch schnell etwas gegessen. Morgen folgt dann der Rest der Chaosbeseitigung. Deshalb möchte ich die Einleitung zu den Fragen des Medienjournals auch nicht in die Länge ziehen. Ausführliche Urlaubsberichte folgen natürlich, sobald ich durch die Hunderte von Fotos durch bin und Zeit finde, mich einmal länger vor den Rechner zu setzen. Da das Wetter kommende Woche noch sommerlich wird und ich noch frei habe, kann sich das noch etwas verzögern. Einen kleinen Puffer zum Alltag habe ich also noch. Darüber bin ich sehr froh. 🏖️

Media Monday #687

  1. Ein noch immer gern bedientes Klischee ist, dass Regisseure männlich sind, deshalb hier meine Top 5 Filme von Regisseurinnen.
  2. Der vergangene Urlaub hat möglicherweise das Zeug dazu wunderbare Erinnerungen geschaffen zu haben (siehe Fotos unten).
  3. Ich habe schon des Öfteren versucht meine Entspannung aus dem Sommerurlaub länger beizubehalten. Mal sehen, wie gut das dieses Jahr klappt.
  4. Die Nordsee hat etwas an sich, das ich sehr faszinierend und beruhigend finde. Vermutlich sind es die ausgeprägten Gezeiten und der damit verbundene Wandel der Küstenlandschaft.
  5. Manchmal glaub ich ja, dass wir Menschen nicht dafür gemacht sind 46 Wochen im Jahr 40 Stunden pro Woche zu arbeiten, nur damit wenige Reiche noch reicher werden.
  6. „Alien: Romulus“ ist ein Film, der mich schon stark ins Kino lockt.
  7. Zuletzt habe ich mich gefreut, den Media Monday an einem Windows-Laptop zu bearbeiten und das war eine deutliche Erleichterung, weil ich die vergangenen Blogeinträge aus dem Urlaub auf einem Android-Tablet geschrieben habe und das ein sehr durchwachsenes Nutzungserlebnis war.

Unser letzter Sonnenuntergang in den Niederlanden auf drei Fotos zum Durchklicken (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

24 Gedanken zu “Media Monday #687 – Urlaubsende, Nordseeliebe und Android-Frust

  1. Also erst einmal: Richtig tolles Foto.

    Ich finde, wenn man nach einem Urlaub nach Hause kommt, wird man von der Realität irgendwie erschlagen. Also mir ging es die letzten Male so, aber da sind wir auch mit Flugzeug und Zug nach Hause gekommen und sobald wir den Berliner Bahnhof betraten, hattest du schon keinen Bock mehr und wärst am liebsten einfach wieder umgedreht. In so einen Fall holt dich der Alltag schneller ein, als dir lieb ist. Und zu Hause dann das Wäschechaos und die Kinder sind auch ratz fatz wieder in ihren geliebten Zimmern… Oha, sorry, wollte keine schlechte Stimmung machen *lach*

    Meistens hat der Mann auch noch mindestens eine Woche Urlaub,, so dass wir einfach die Freizeit noch genießen können, aber dieses Mal musste er direkt dann auch wieder ran. Insofern freue ich mich für dich, dass du noch etwas Zeit hast, bevor der Stress wieder los geht.

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    • Danke dir! Es werden noch viele tolle Fotos folgen. Wenn ich durch die knapp 1.000 Fotos einmal durch bin. 😅

      Ja, die Realität erschlägt. Komplett. Selbst jetzt, da ich noch frei habe: Die Wäscheberge wollen gewaschen werden, dann alles aufräumen, der Filter der Lüftungsanlage gewechselt, diverse Termine stehen noch an, Planungen für den Geburtstag usw. Alles nicht schlimm und auch schöne Dinge dabei, doch das so in den Tag hineinleben, wie im richtigen Urlaub, ist einfach nicht mehr. Jedes Jahr das gleiche.

      Dennoch bin ich tatsächlich froh, noch frei zu haben. Direkt nach dem Heimkommen wieder einzusteigen ist hart. Hatte ich dieses Jahr aber schon zweimal nach kürzeren Trips. Sind halt leider sehr begrenzt, die Urlaubtage.

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      • So ist es. Urlaub ist halt nicht Urlaub, wenn man es nicht schafft sich von den Verpflichtungen zu lösen. Ich brauche auch eher mehrmals im Jahr Kurztrips, um aus dem Alltag einfach mal raus zu sein, statt (wie andere) 3 oder 4 Wochen am Stück weg zu sein.

        Bei mir sind das irgendwie auch immer seeeeehr viele Fotos 🙂

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      • Kann ich gut verstehen. Länger als zwei Wochen war ich auch nie weg. Die tun tatsächlich aber auch gut. Für dieses Jahr war es das mit Wegfahrurlaub.

        Ich bearbeite die Fotos immer noch mit Lightroom und am Ende kommen meist so 300-400 dabei raus, die ins „Erinnerungsset“ kommen. Ist aber viel Arbeit natürlich. 😅

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  2. Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass die Entspannung und der Erholungseffekt lange anhält.

    Zu 5. Vielleicht erleben wir es ja noch, dass das bedingungslose Grundeinkommen für alle kommt und wir dann nur noch Teilzeit arbeiten, z.B. um uns einen schönen Urlaub leisten zu können. Die antikapitalistische Utopie von „Star Trek“ halte ich zwar für sehr erstrebenswert aber auch ziemlich unrealistisch.

    Zu 7. Ich war bis heute morgen auf „Kurzurlaub“ bei meinen Eltern und habe daher gestern Abend den Media Monday auf meinem Windows-Tablet ausgefüllt.

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    • Danke dir!

      Gibt ja auch viele sinnvolle Tätigkeiten (z.B. alles Ehrenamtliche), was nur leider nicht oder sehr schlecht bezahlt wird. Richtiges Geld gibt es dann nur in Jobs, die anderen zu mehr Reichtum verhelfen. Das ist einfach ein Systemfehler. (Und nein, ich habe auch keine Lösung dafür, aber so wie es ist, fühlt es sich falsch an.)

      Kurzurlaub bei den Eltern klingt auch fabelhaft! 🙂

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