Media Monday #681 – Circus-Aufführungen, eingeschränkter Filmkonsum und ein Serientipp

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen von Circus-Aufführungen unserer Kinder. Sie haben die letzten Wochen und Monate darauf hingearbeitet. Donnerstagabend war die Generalprobe, Freitag und Samstag dann die Auftritte. In unterschiedlicher Besetzung waren wir an beiden Abenden vor Ort und es war schön, den Kindern und Jugendlichen bei akrobatischen Höchstleistungen zuzuschauen. Zu mehr sind wir am Wochenende, neben üblichen Haushaltsdingen, nicht gekommen. Auch die kommenden Wochen sind schon ziemlich ausgebucht, da Chorauftritte, Sommerfeste usw. anstehen. Wird wirklich Zeit, dass die Sommerferien kommen. Zumindest für den Rest der Familie, denn ich muss noch länger arbeiten, bis ich dann auch irgendwann Urlaub habe. Arbeitstechnisch wird auch meine nächste Woche intensiv, so dass ich mich nun lieber erst einmal den Fragen des Medienjournals widme. Sind eure Sommerwochen auch so vollgepackt? ☀

Media Monday #681

  1. Ich sähe es durchaus gern wenn das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Freizeit in unserer Gesellschaft ausgewogener wäre.
  2. Mein momentan eingeschränkter Filmkonsum betrübt mich, aber es macht mir dennoch Spaß meine Filmsammlung kontinuierlich weiterzuentwickeln (siehe Foto unten).
  3. Es wäre wohl einen Versuch wert auch später am Abend noch einen Film anzugehen, doch befürchte ich, dass mich dann der Schlaf überwältigen würde.
  4. Mein Lauftempo kann nicht wirklich überzeugen aber immerhin war ich letzte Woche 62 km unterwegs.
  5. Es spricht für sich, dass ich letzte Woche zudem meinen Lauf Nummer 1.800 in einer Spezialausgabe auf meinem Blog dokumentiert habe.
  6. Jeder dieser fünf Animationsfilme für Erwachsene ist in meinen Augen ziemlich beeindruckend.
  7. Zuletzt habe ich die komplette Serie „Reservation Dogs“ besprochen und das war mir ein wichtiges Anliegen, weil die Serie hierzulande leider ziemlich untergegangen ist und dabei das Beste darstellt, was ich seit langer Zeit sehen durfte. Schaut unbedingt mal rein!

„Babylon“ ist neu in meiner Filmsammlung (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

16 Gedanken zu “Media Monday #681 – Circus-Aufführungen, eingeschränkter Filmkonsum und ein Serientipp

  1. Mein Serien- und Filmkonsum ist auch derzeit mächtig geschrumpft.
    9 Stunden Arbeit, 15 Stunden frei pro Tag… was willst denn da ausgleichen? 😆 😆 😆
    12 – 12? Das lass mal. Das hatte ich über ein Jahr… 😉
    Ich weiß schon, wie du das meinst…

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    • Inklusive Überstunden, Pendeln und Mittagspause sind da schonmal schnell 12 Stunden pro Tag weg. Dann willst du vielleicht auch noch ein paar Stunden schlafen und die Familie versorgen, da bleibt dann nicht mehr viel Zeit übrig. Von den mickrigen 6 Wochen Urlaub einmal ganz zu schweigen. Wenn beide Elternteile arbeiten, dann ist das nicht die Konstellation, die sich wirklich gut mit einem erfüllten Familienleben vereinbaren lässt.

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      • Das weiß ich. Wir arbeiten beide Vollzeit, ich dazu noch in Schichten und am Wochenende.
        Familienleben hast du da noch mehr als ich. 😉

        Die Vier-Tage-Woche wird nicht funktionieren. Besonders nicht bei „vollem Lohnausgleich“. Die Produktionskosten werden durch den erhöhten Personalbedarf (wenn du den überhaupt zusammenbekommst) ziemlich steigen und diese Kosten findest du dann am Regal im Supermarkt wieder.

        Dann kommt noch dazu, bei Polizei, Feuerwehr, Pflege, Krankenhaus und Flughafen etc. ist eine 4er Woche gar nicht möglich, da sie 365 Tage im Jahr arbeiten..

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      • Und warum funktioniert das nicht? Weil wir uns als Gesellschaft immer noch dem Kapitalismus und der Idee von grenzenlosem Wachstum unterordnen. Das 40-Stunden-Modell entspringt einer anderen Zeit und müsste heute nicht mehr sein. Aber wir werden ja sehen, wo wir dann in 10/20 Jahren stehen, wenn nachfolgende Generationen die Scherben aufräumen dürfen.

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      • Genau das ist ja das Problem. Die Menschheit ist diesbezüglich einfach nicht lernfähig.

        Mit 37,5 Stunden bist du ja noch ganz gut dabei. 😉

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  2. Pingback: Media Monday #681: Streamingmarkt, Monatsrückblicke, Brettspielsammlung, The Final Destination, Stau, TV-Piraten – Sender Freies Bilk & die Toggo Tour – Sneakfilm – Kino mal anders

  3. Bei uns ist es der Fußball, der unsere Tage füllt. 3 x die Woche Training und eigentlich immer beide Tage am Wochenende mit Spielen oder Turnieren belegt. Und ja, so kurz vor den Ferien dann immer noch volles Programm mit Projekttagen, Sommerfesten und mehr… Ich bin auch froh, wenn man mal mehr freie Zeiten im Kalender stehen hat.

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    • Verstehe ich komplett. Fußball (gerade mit zwei Kindern) ist dann nochmal eine besondere zeitliche Herausforderung. Der Zwergofant hat schon vor ein paar Jahren aufgehört, doch beide Kids sind nun mit Circus, Chor, ihren Musikinstrumenten, Judo usw. usf. auch echt gut eingebunden. Bin wirklich froh, wenn nun endlich Ferien sind (und für mich dann auch irgendwann mal Urlaub). Wird Zeit.

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  4. Deiner Kinder sind also nicht nur musikalisch, sondern auch noch artistisch unterwegs. Wow!

    Zum Thema Work-Life-Balance: auch wegen des sehr geringen Arbeitsweges komme ich mit meiner 40-Stunden-Woche gut klar. Die Stoßzeiten sind auch weniger geworden, vor allem weil sich in den letzten Jahren viel geändert hat.
    Bezüglich der Zukunft der Arbeitswelt ist KI ja ein spannendes Thema. Dazu habe ich im Mai 2023 ein Panel auf der Metropolcon besucht. Die Prognose: der Mensch muss künftig nur noch 20 bis 25 Jahren arbeiten, da die restliche Arbeit von Maschinen/KI erledigt wird. 25 Stunden bei vollem Lohnausgleich wäre schon toll.

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    • Das klingt natürlich alles sehr utopisch. Ich sehe das etwas skeptischer und befürchte, dass KI uns als Gesellschaft a) dümmer macht und b) „Unterstützung“ in den falschen Jobs liefern wird. Wenn ich allein sehe, wie sehr sie dringend nötige Digitalisierung in wichtigen Bereichen schon seit Jahrzehnten an die Wand gefahren wird und es keine einheitlichen Konzepte gibt. Wieso sollte das bei KI anders sein? Sie wird wenigen nutzen. Die Reichen werden reicher und der Rest wird weiterhin 40 Stunden ackern. Oder nach ganz unten rutschen, weil die Jobs wegrationalisiert werden und die Gesellschaft nicht die nötigen Strukturen besitzt, um Tätigkeiten, die im Ehrenamt ausgeführt werden, einen entsprechenden Gegenwart gegenüberzustellen.

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