Die letzte Arbeitswoche war erneut sehr anstrengend. Somit habe ich mich enorm aufs Wochenende gefreut, was dazu führte, dass ich es so vollgepackt habe, wie es nur irgendwie ging: Freitag hatten der Zwergofant und ich einen Jungsabend, da die Damen des Hauses ausgeflogen waren. Samstag hatte es 34 °C im Schatten, weshalb ich nach einem kurzen Lauf noch ins Freibad geradelt bin. Abends hatte ich dann Freunde und Familie zum Schauen des EM-Spiels eingeladen. Ich, dem Fußball am Allwertesten vorbeigeht. Aber ich habe den alten Fernseher auf die Terrasse gestellt, das WLAN-Setup optimiert und somit hatten wir bis kurz vor Mitternacht einen lauschigen Abend in großer Runde. Am Sonntag habe ich der Familie spontan den Kinobesuch von „Alles steht Kopf 2“ vorgeschlagen, da alle Wochenenden bis August bereits verplant sind. Danach waren wir noch lecker essen. Mehr hätte in dieses Wochenende nicht reingepasst. Mir ist auch völlig klar, dass dies nur eine nicht sonderlich vernünftige Gegenreaktion auf den Arbeitsstress ist. Alles Weitere in meinen Antworten auf die Fragen des Medienjournals. Wie habt ihr eurer viel zu heißes Sommerwochenende verbracht? 🥵

- Während ein Fußballspiel eigentlich nicht mein Interesse weckt, so schafft es das Zusammensein mit lieben Menschen doch, solch ein Spiel zur angenehmen Hintergrundberieselung werden zu lassen.
- Der Film „TRON“ hat es nicht verdient, dass man ihn aufgrund seines scheinbar angestaubten Looks belächelt. Er hat inhaltlich und visuell wirklich einiges zu bieten.
- Im direkten Vergleich zu „Alles steht Kopf“ ist „Alles steht Kopf 2“ inhaltlich fast komplett auf gleicher Höhe, was wirklich wunderbar ist.
- Der Juli ist auch wieder eine*r dieser Monate, die komplett verplant sind.
- Ich träume ja manchmal davon, dass ich wieder häufiger zum Schwimmen ins Freibad komme.
- Es hat einiges für sich, wenn Filme im Neonlicht erstrahlen.
- Zuletzt habe ich unsere jungen Gartenrotschwänzchen (siehe Fotos unten) bewundert und das war herzallerliebst, weil der Tag, wenn sie das Nest verlassen, für mich stets einer meiner persönlichen Jahreshöhepunkte ist.
Unsere Gartenrotschwänzchen haben ihr Nest verlassen (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):
Tron wird belächelt? Das war damals das Hightlight aufgrund seiner Entstehungstechnik.
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Ja, definitiv. Aber wenn man sich heute ein paar Besprechungen durchliest, dann findet man schon immer wieder Aussagen à la schlecht gealtert.
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Wahrscheinlich sind das alles Leute, die in den 80ern noch Babys waren oder noch gar nicht geplant waren. 😆
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Ich war in den frühen 80ern auch ein Baby, aber zeitliche Einordnung hilft eben immer bei Filmen. Und man sollte bei „Tron“ auch die Inhaltsebene nicht vergessen, die damals mindestens ebenso wegweisen war, wie die formale.
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Wegweisend war er.
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Zu 1. Ich interessiere mich zwar seit langem für Fußball, das komplette Ansehen von Live-Spielen finde ich aber nicht mehr so spannend wie früher. Dafür war es besonders unterhaltsam Deutschland gegen Dänemark mit Mutter, Schwester und Neffen anzusehen. Mein Neffe (16) spielt übrigens selbst Fußball und ist Schiedsrichter im Jugendbereich. Er hat die Schiedsrichterentscheidungen fundiert erklärt.
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Das klingt wundervoll. Und es zeigt wieder, dass es doch an den Menschen liegt, mit denen man die Zeit verbringt. Ob mit oder ohne Fußball. 🙂
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Das Problem hat ja nicht nur Tron. Vielen älteren Filmen wird dies unterstellt, einfach weil die Leute den Film nicht zeitlich einsortieren, sondern aus dem Jetzt beurteilen.
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Ja, das stimmt leider. Nur bei „TRON“ ist es halt aufgrund des Looks sehr einfach, ihn ungerechtfertigt abzustempeln.
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Du weißt doch, Menschen nehmen oft den einfachen weg. Und Werke differenziert zu betrachten erfordert tatsächlich schon eine Menge Denkleistung.
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Glücklicherweise ist das in unserer Bubble nicht so, weshalb ich mich auch so gerne mit euch austausche. 🙂
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Wir als Filmfans haben eben einen anderen Blick auf das Medium Film. Ich bin ja schon froh, dass mein Zwerg schon verstanden hat, dass ein Abspann zum Film gehört und man den Machern ein wenig Respekt für ihr schaffen vermittelt, wenn man den zu Ende schaut.
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Das ist doch eine schöne Geste. Ich muss allerdings gestehen, dass ich das nicht immer mache. Je nach Uhrzeit und Film, skippe ich hier auch mal ganz gerne durch. Die Wertschätzung für die Kunst hinter Filmen ist bei den Kids aber durchaus gegeben (auch durch Making-of-Dokumentationen usw.).
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Was für ein süßer Vogel! Da geht mir das Herz auf.
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Das freut mich und ging mir genauso. 🙂
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Ich habe neulich einen geknipst, der ganz verloren auf dem Gehweg saß
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Auch ein Jungvogel? Wie süß!
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