Media Monday #265

Was den Medienkonsum angeht, sah es diese Woche wirklich schlecht aus. Wenn ich zwei Serien-Episoden geschaut habe, dann ist das vermutlich schon viel. Dafür war ich heute im Kino (siehe Frage 7) und zweimal Schwimmen. Das Wochenende war wieder einmal geprägt von Verzweiflung über die Menschheit (der Amoklauf von München und die Reaktionen darauf) sowie vom Aufbau des Spielhauses im Garten. Doch nun stehen erst einmal die Fragen des Medienjournals auf dem Programm und ich hoffe trotz Medienabstinenz etwas dazu beitragen zu können…

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  1. Bei so manchen Episoden von populären Sitcoms à la „The Big Bang Theory“ oder „New Girl“ muss man ja schon ein Auge zudrücken, aber dennoch habe ich immer noch Spaß damit.
  2. Klassischer Zeichentrick oder Animationsfilm?
    Das kommt ganz darauf an. Letztendlich ist der Stil nicht so entscheidend, solange er die Geschichte unterstützt. Meist ist es ja, zumindest heutzutage, eine bewusste Entscheidung klassischen Zeichentrick zu wählen (z.B. „Küss den Frosch“), um sich gegen den 3D-Animationsfilm-Trend abzugrenzen. Im Indie-Bereich mag es da noch einmal anders aussehen.
  3. Alex Garland hat zwar bisher erst einen Film gedreht, allerdings wirkte „Ex Machina“ bereits sehr routiniert und stilsicher inszeniert, da Garland jahrelang Erfahrungen im Filmgeschäft mit seinen Drehbüchern (u.a. „28 Days Later“ oder „Sunshine“) sammeln konnte.
  4. Schade, dass die Pläne für die Fortsetzung von „Der Goldene Kompass“, sprich die Verfilmungen von „Das Magische Messer“ und „Das Bernstein-Teleskop“, auf Eis gelegt wurden.
  5. Der jährliche Firmenlauf hat ja so seine Momente, aber im großen Ganzen tummeln sich mir da zu viele Läufer auf der Strecke. Da lobe ich mir doch den angenehm kleinen Stadtlauf hier vor Ort mit knapp 300 Startern.
  6. Unglaubliche viele Dinge sind ja so typische Klischees, was Geschlechterrollen angeht, dass man den Sohn ruhig mal unterstützen sollte, wenn er Mädchensocken tragen will (andersrum bei der Tochter ganz genauso).
  7. Zuletzt habe ich „BFG: Big Friendly Giant“ mit meiner Tochter im Kino gesehen und das war ein ganz besonderes Erlebnis, weil es ihr erster Kinobesuch war (ein ausführlicher Bericht folgt noch).

19 Gedanken zu “Media Monday #265

  1. Meine Güte, ist die kleine schon wieder so alt? 😮
    Mein erster Kinobesuch war Arielle. Glaube aber nicht, dass der direkt 1989 bei uns in der Stadt ins Kino kam, sondern erst 1-2 Jahre später. Sonst könnte ich mich nicht dran erinnern. 😀

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    • Ja, ist sie. Unglaublich, oder? o_O

      Ich kann mich gar nicht an meinen ersten Kinobesuch erinnern. Dürfte aber deutlich später gewesen sein. Die ersten bewussten Erinnerungen habe ich an „Lucky Luke“ mit Terence Hill und den „Werner: Beinhart!“.

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  2. Ach, auf die Fortsetzung von „Der Goldene Kompass“ hatte ich mich auch so gefreut! Vielleicht sollte ich stattdessen doch noch die Bücher lesen!

    Oh, der erste Kinobesuch! Wie cool ist das denn! Auf den Bericht freue ich mich schon!

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    • Die Bücher lohnen sich auf jeden Fall auch. Sie werden noch sehr abgefahren und es ist mehr dahinter, als man auf dem ersten Blick vermuten würde. Kann ich dir wirklich nur ans Herz legen.

      Ja, es war wirklich ein Erlebnis. Kannst du dich schon einmal drauf freuen, wenn es dann bei dir soweit ist… 🙂

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  3. Ja, wirklich schade, dass es mit dem „Goldenen Kompass“ nicht weitergeht. Der Film hatte mich damals zwar nicht umgehauen, aber ich würde schon gerne wissen wie es weitergeht…

    Hui.. der erste Kinobesuch. Das schon lange, lange her bei mir. Es dürfte tatsächlich „Aladdin“ gewesen sein. So ganz sicher bin mir da aber auch nicht mehr.

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    • Der Film hatte strukturelle Probleme, doch das haben die Produzenten versaut, die ihn umgeschnitten hatten. Wirklich sehr schade, da das Material ansich genau richtig war.

      „Aladdin“ ist ein toller Film für den ersten Kinobesuch. Dürfte wohl bei den meisten ein Disney-Film gewesen sein… 😉

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  4. Pingback: Media Monday #265 – filmexe

  5. Zumindest die Kinoversion vom Goldenen Kompass fand ich ja katastrophal (und das fing schon bei der Besetzung mit Nicole Kidman als Lady Coulter an, die im Buch diabolisch freundlich wirkt, auf der Leinwand aber nur freundlich), deshalb bin ich ganz froh, dass das auf Eis gelegt wurde und freu mich auf das BBC-Projekt.
    Ein Spielhaus und der erste Kinobesuch hingegen … Was für großartige Tage für den Nachwuchs. Ich kann mich bis heute an meinen ersten Kinofilm (mit sieben, im Provinz-Wanderkino) erinnern („Pumuckl und der blaue Klabauter“) … Hachja. 🙂

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    • Ich fand die Kinofassung tatsächlich sehr gut umgesetzt, auch was die Wahl der Schauspieler angeht. Nur die Struktur hat aufgrund des Umschnitts eben gelitten. Aber das Serienformat passt für den Stoff vermutlich ohnehin besser. Ich hoffe nur die Effekte können einigermaßen mithalten.

      Ja, unserem Nachwuchs geht es einfach viel zu gut. Sag ich ihnen auch immer wieder… 😀

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