Sonnwendfeuer 2015

Es war schon fast ein kleines Ritual, jedes Jahr nach dem Sonnwendfeuer einen kurzen Blogartikel zu verfassen. Nun musste ich allerdings feststellen, dass der letzte Eintrag aus dem Jahr 2012 stammt. Somit ist es höchste Zeit, diese Tradition wieder aufleben zu lassen! Leider hatte ich heute nur mein Handy am Start, weshalb auch kaum Fotos entstanden sind. War aber vielleicht auch ganz gut so, da es zu großen Teilen extrem geregnet und gewittert hat. Eine wahre Schlammschlacht, die anscheinend aber nur die Erwachsenen gestört hat. Der aufsteigende Nebel gab der Szenerie auf jeden Fall eine ganz besondere Atmosphäre:

sonnwende_2015

Die trockenen Momente haben wir (und besonders unsere Kinder) aber sehr genossen – und sie haben sogar ohne Murren bis 23 Uhr durchgehalten. Da kann ich nur sagen: Respekt! Dennoch bin ich mir relativ sicher, dass die fehlende Schlafzeit nicht morgen früh drangehängt wird. Man kennt ja seine Pappenheimer. Nachdem ich den heutigen Tag wieder größtenteils auf der Baustelle verbracht habe (ein Update folgt bald), hätte ich eigentlich einen ruhigen Fernsehabend bevorzugt, bin aber letztendlich doch froh mich aufgerafft zu haben. Es ist eben jedes Jahr wieder ein Erlebnis, dieses an sich eher langweilige Sonnwendfeuer…

42 Gedanken zu “Sonnwendfeuer 2015

  1. GEIL. Das Bild lässt mich wünschen auch dort gewesen zu sein. Große Feuer sind einfach so faszinierend und romantisch! Erinnert mich an so manches Sankt Martins-Feuer oder einige Scheiterhaufen, die ich dank meiner Zeitmaschine habe brennen sehen… ;-P

    Aber ernsthaft: Ich glaube dieser Faszination kann sich niemand so recht entziehen; das liegt zu tief in unseren Genen. Lagerfeuer stehen einfach für Geselligkeit, Geschichten erzählen, Nahrung, Schutz und Wärme.

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    • Gibt es so etwas bei dir in der Nähe nicht? Bei uns hat jedes Dorf in der Nähe ein eigenes Sonnwendfeuer, da hat man dann die Qual der Wahl… 🙂

      Ich kann dir auf jeden Fall nur zustimmen, dass Feuer wirklich etwas ganz ursprünglich Anziehendes hat. Sehr faszinierend. Das spüren auch schon die Kinder. Somit ist der Abend jedes Jahr ein kleines Highlight.

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  2. Ich wohne ja recht zentral in Bonn … auch wenn wir mal ein Fischerdorf waren, ist es jetzt hier zu „busy“, als dass ein Dorfbrauch wie Sonnwendfeuer überlebt haben könnte ^^ Aber stimmt, mal in der Umgebung forschen. Hab ja genug Kumpel, die mittlerweile in die Einöde gezogen sind. Bei denen gibts bestimmt auch noch Hexenverbrennungen und Rattenfänger 😉

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    • Ja, stimmt natürlich. In Großstädten ist von dem Brauch bestimmt nicht mehr viel zu sehen. Bin ja auch einer von denen, die auf dem Land wohnen, obwohl ich schneller in der nächste Großstadt bin, als Großstädter von einem Ende der Stadt bis zum anderen brauchen… 😉

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      • Jaja, wäre ich mal…kann ja alles noch kommen… 😀

        Ich weiß gar nicht, warum es diese Feuer bei uns nicht gibt. Vielleicht hat es was mit der Tageslänge zu tun? Bei uns wird es ja nochmal eine ganze Ecke später dunkel im Sommer als bei euch im Süden (heute Sonnenuntergang in Kiel um 21.56 Uhr, in Nürnberg z. B. schon um 21.25 Uhr), da müsste man also abends lange durchhalten, bis das Feuer zur Geltung kommt… 😉

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      • Das ist natürlich ein unschlagbares Argument. Hell war es bei uns gestern übrigens auch noch gegen 22 Uhr. Schon echt krass. Aber ich mag das eigentlich, auch wenn die Kids ewig brauchen bis sie eingeschlafen sind und ich damit auch so meine Probleme habe – zumal es morgens ja auch schon wieder um 4 Uhr hell wird und die Vögel wie wild zwitschern… 😉

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      • Nicht wahr? An mir ist doch ein kleiner Hobbymeteorologe verloren gegangen… 🙂
        Ich mag sie eigentlich auch, diese langen Sommerabende. Aber noch schöner finde ich wirklich, dass es so früh hell wird. Wenn ich um halb sechs Uhr aufstehe, dann scheint bereits die Sonne. Das lässt einen ganz anders in den Tag starten! Gut, die Pollen schwirren dann auch schon wie verrückt, aber das ist eine andere Sache…

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      • Ja, dass es früh hell wird finde ich auch toll. Bin an sich kein Frühaufsteher, doch in den Sommermonaten fällt es mir nicht wirklich schwer. Im Winter dagegen? Puh, nicht toll. Mein Wecker klingelt meist auch zwischen 5:30 und 6 Uhr. Das ist schon hart. Also yeah, Sommer! Auch wenn es zurzeit wirklich unmenschlich heiß ist (über 38 °C schon seit drei Tagen).

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      • Bei uns waren es auch über 30 Grad, das hat hier oben wirklich Seltenheitswert. Da mag man sich gar nichr rühren und einfach nur viel trinken und Eis schlabbern. 😀
        Ich habe ja festgestellt, dass ich gut früh aufstehen kann. Das ist ja letztlich alles Gewohnheit, aber vormittags kriege ich so viel mehr gebacken als nachmittags. Insofern habe ich dann vielleicht doch den richtigen Beruf gewählt. Erstmal. 😀

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      • Viel trinken und Es schlabbern klingt großartig! Mein Wasserkonsum ist die letzten Tage auch extrem gestiegen. Unglaublich. Normalerweise reichen uns zwei Kästen für eine Woche – seit Freitag sind nun schon drei Kästen leer.

        Ja, vormittags bin ich oft auch produktiver, obwohl ich tendenziell eher ein Nachtmensch bin bzw. eben war – vor den Kindern eben… 😉

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      • Du alter Säufer, du! Da solltest du dir mal ernsthaft Gedanken machen, wenn der Wasserkonsum so ausartet… 😀

        Mit Kindern muss man wohl zwangsläufig zum Morgenmenschen werden. Und irgendwie auch zum Nachtmenschen. Wie anstrengend. Ich glaube, damit warten wir noch. 😀

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      • Und heute habe ich schon wieder drei Wasserkästen geholt. Der Verkäufer hat mich schon ganz komisch angeschaut. Ich glaube der weiß von meiner Wassersucht… 😉

        Ja, das bringen Kinder so mit sich. Genießt den selbstbestimmten Schlaf also so lange es geht! 😀

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      • Jaja, die Wassersucht. Das kann ganz böse enden…hab ich gehört… 😀

        Mit dem selbstbestimmtem Schlaf ist es hier bei mir aufgrund unserer gegensätzlichen Arbeitszeiten auch so eine Sache…ich hoffe, dass der Herr Koch in seinem nächsten Job öfter mal den Abend frei hat bzw. vor meiner geplanten Schlafenszeit heimkehrt. Dann könnte ich die Schlafenszeit auch wieder mehr selbst bestimmen…

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      • Stimmt, dass ist natürlich auch doof. Aber wenn ihr ab und zu zusammen frei habt, könnt ihr das ja immerhin selbst gestalten. Oder was man eben so macht als recht frisches Pärchen ohne Kids… 😉

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