Filmblog-Adventskalender 2014: #02 – Seinfeld

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Ho ho ho, es weihnachtet sehr in der filmischen Blogosphäre. Folglich will auch ich nicht mit meinem Geschenktipp hinter dem Berg halten. Hmm, eine weihnachtliche Geschenkidee? Natürlich der wunderbare „Schöne Bescherung“ aus der Feder von John Hughes! Aber nein, dieser Film muss ja jedes Jahr(!) noch vor Weihnachten geschaut werden. Was also hat bei mir Gefühle ausgelöst wie Nikolaus, Weihnachten und Silvester zusammen? Natürlich die DVD-Veröffentlichung der stilbildenden Sitcom „Seinfeld“ – obwohl man in dieser Welt natürlich nicht das schnöde Weihnachten, sondern Festivus feiert…

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Vermutlich hat jeder Serienfreund zumindest schon einmal von „Seinfeld“ gehört. Die Serie war in den USA ein regelrechter Straßenfeger, doch bei uns ist sie leider sang- und klanglos untergegangen. Von mir Ende der 90er noch im Nachtprogramm von ProSieben verfolgt, war es eine Offenbarung als endlich die liebevoll gestalteten DVDs erhältlich waren. Als Weihnachtsgeschenk eignet sich wohl besonders die Komplettbox „Seinfeld: The Complete Series“ inklusive Coffee Table Book, welche leider jedoch sehr selten geworden ist. Doch auch mit den Einzelstaffeln könnt ihr Sitcom-Fans glücklich machen. Ohne „Seinfeld“ würde es heute Shows wie „Arrested Development“ nicht geben. Die Serie hat meinen Humor geprägt wie keine zweite – und wer wissen will, was es mit der Schrumpfung, dem Bubble Boy oder dem Suppen-Nazi auf sich hat, der sollte sich mit der Serie am besten gleich selbst beschenken. In diesem Sinne: ‚Boy, these pretzels are makin‘ me thirsty.‘

Wer mir jetzt noch – natürlich ohne IMDb oder Google – sagen kann, welche(r) Schauspieler(in) sowohl in „Seinfeld“ als auch in „Schöne Bescherung“ eine tragende Rolle spielt, der darf sich in meinem Buch der coolen Leute wähnen… 🙂

Entdecke alle Türchen des Filmblog-Adventskalenders…

Media Monday #179

Nach einem unglaublich anstrengenden Wochenende, habe ich mir den Montag redlich verdient. Obwohl ich nicht einmal einen einzigen Film gesehen habe, möchte ich die Fragen des Medienjournals nicht unbeantwortet lassen. Und was war bei euch so los?

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  1. Die wohl beste Comedy-Serie in meinen Augen ist gar nicht so leicht zu benennen, findet sich aber garantiert unter „Seinfeld“, „Friends“, „Curb Your Enthusiasm“ und „Arrested Development“ wieder.
  2. Clarence Worley (Christian Slater) und Alabama Whitman (Patricia Arquette) waren ein echtes Traumpaar in „True Romance“, denn die Chemie zwischen ihnen war in dieser ungewöhnlichen und drastischen Liebesgeschichte einfach perfekt.
  3. Wenn ich es bis 21 Uhr vor den TV schaffe, die Kinder schlafen und es der Geschichte gelingt mich emotional zu involvieren wird für mich ein Film unwiderstehlich, schließlich ist es wichtig sich komplett auf das audiovisuelle Erlebnis einlassen zu können.
  4. Der mieseste zweite Teil ist vermutlich irgendwann Direct-to-Video veröffentlicht worden, was jedoch nicht heißt, dass sich so manch grottige Fortsetzung (z.B. „Silent Hill: Revelation“) ab und zu ins Kino verirrt.
  5. Mit der 7. Staffel hat die TV-Serie „One Tree Hill“ ihren Zenit längst überschritten, wie der Ausstieg zweier Hauptdarsteller wohl eindeutig unter Beweis stellt, denn wirklich Sinn machen all die willkürlich angerissenen Handlungsstränge nicht mehr – umso faszinierender, dass die Serie größtenteils noch zu unterhalten weiß.
  6. Dürfte ich einen Tag mit meinen Kindern den Platz tauschen, würde ich ihnen zeigen wie anstrengend (und gleichzeitig liebenswert) sie doch tagein, tagaus sind.
  7. Zuletzt gelesen habe ich „Die Auserwählten im Labyrinth“ und das war wirklich eine positive Überraschung, weil ich zuvor im Zuge der Verfilmung so viel Schlechtes über „The Maze Runner“ gelesen hatte.