Media Monday #125

Da ich noch Resturlaub habe (und mich die Kids vermutlich sowieso die halbe Nacht wachhalten werden), nutze ich die Gelegenheit und beantworte die Fragen des Medienjournals wieder einmal zeitnah und ofenfrisch. Zudem ist die Vorfreude auf eure Antworten dann länger – also ran an den aktuellen Media Monday… 🙂

media_monday_125

  1. In den letzten zwei Jahren ist Peter Krause in die Riege meiner Lieblingsdarsteller aufgestiegen, weil ich ihn in gleich zwei Serien – als Nate Fisher in „Six Feet Under“ und als Adam Braverman in „Parenthood“ – absolut großartig fand.
  2. In den letzten zwei Jahren ist Jennifer Lawrence in die Riege meiner Lieblingsdarstellerinnen aufgestiegen, weil sie mich bisher bei jedem Auftritt überzeugen konnte: sei es in eher schwerer Kost wie „Winter’s Bone“, Blockbuster-Kino à la „The Hunger Games“ oder in ihren erfrischenden Interviews.
  3. Meine liebste Frage am Media Monday war wohl Frage 6 in Ausgabe #100, weil ich bzw. mein Blog dort erstaunlich oft als Antwort genannt wurde.
  4. Von vielen Filmen, Schauspielern und Regisseuren hatte ich noch nie gehört, aber dank Media Monday mache ich jede Woche aufs Neue viele wunderbare Entdeckungen – danke dafür!
  5. Kürzlich habe ich den eher unbekannten Peter Jackson-Film „The Frighteners“ gesehen/gelesen und möchte ihn/es den anderen TeilnehmerInnen ans Herz legen, weil er eine wahre Achterbahn- bzw. Geisterbahnfahrt durch das (nicht nur) humorvolle Genrekino ist.
  6. Beim Beantworten dieses Media Mondays fühlte ich mich an die bisherige Zeit mit euch Filmverrückten erinnert, denn ihr schafft es jede Woche aufs Neue mich länger als geplant vor den Rechner zu locken (so wie gerade jetzt).
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Ralph reichts“ und der war genauso großartig wie erwartet, weil er herrliche Videospiel-Referenzen mit einer wunderbaren Geschichte kombiniert.

41 Gedanken zu “Media Monday #125

      • Ich finde „The Frighteners“ zwar auch unterhaltsam (erst vor ein paar Monaten mal wieder angeschaut), aber irgendwie habe ich bei dem stets das Gefühl, daß in der Story und vor allem in den schrägen Figuren noch viel mehr Möglichkeiten gesteckt hätten.

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      • Ich habe ihn ja erst zu Halloween gesehen und fand erneut, dass in dem Film, wenn überhaupt, schon fast zu viel drinsteckt. Hattest du den Director’s Cut gesehen? Dieser geht ja noch einmal deutlich tiefer, was einzelne Figuren und Szenen angeht. Kann ich nur empfehlen, wenn dir der Film gefällt.

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  1. Peter Krause finde auch genau wegen den 2 Serien ganz toll. „Dirty Sexy Money“ und „The Lost Room“ hatte ich auch versucht, aber die haben es bei mir leider nicht geschafft … Lag aber nicht an Krause.

    “The Frighteners” muss ich mir endlich auch mal ansehen …

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    • In die beiden von dir genannten Serien wollte ich auch schon wegen Krause reinschauen, allerdings haben mich Thematik, Kritiken usw. bisher abgeschreckt – anscheinen zu Recht…

      Ich bin mir sicher, dass dir „The Frighteners“ gefällt. Ist nicht von ungefähr eine Robert Zemeckis-Produktion. Und dann noch Michael J. Fox. Dürften schon einmal zwei Punkte auf deiner Checkliste sein… 😉

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      • Ich habe es damals auch nur versucht weil mir SFU gefehlt hat, aber die wurden beide ziemlich bald abgesetzt, glaube ich … Schön dass es mit Parenthood dann so gut geklappt hat.

        Ja eben Zemeckis und Michael J. Fox …ich weiss nicht woran es liegt, dass ich den noch nicht gesehen habe … Ich hab ihn sogar Zuhause! 😦

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      • Ja, für „Parenthood“ ist er wirklich ein Zugewinn. Überhaupt eine meiner Lieblingsfiguren, vermutlich auch weil ich mich am besten mit ihm identifizieren kann. Hoffentlich kommen die mal mit den DVD-Veröffentlichungen weiter. Dauert ja leider alles ewig bei der Serie.

        Wenn du „The Frighteners“ in der Collector’s Edition zu Hause hast, dann schau auch am besten den Director’s Cut – und schreib natürlich eine Kritik darüber… 😉

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  2. Frage 3 kann ich vollkommen verstehen 😀 😀
    Mir macht es auch immer spaß, beim MM diverse Sachen zu diskutieren. Dabei sind ja auch schon Ideen entstanden wie z.B. meine alien- und Zombie-Variante.

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    • Das ist wirklich das Schöne am MM. Neue Blogs entdecken, Impulse bekommen und im Idealfall neue Leser auch abseits des MM gewinnen. Diskussionen finde ich sowieso fantastisch, da man sich in diesem Kreis als Film-Nerd nicht als Außenseiter fühlen muss… 😉

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      • Dem kann ich nur zustimmen.

        Was mir schon seit längerem durch den Kopf geht: In den USA gehe ich als Überlebender nach einer Zombieapokalypse in den nächsten Supermarkt und deck mich mit Knarren und Munition ein. Was macht der normale Überlebende eigentlich in Deutschland? Die nächste Kaserne ist garantiert weit weg und die hiesige Polizei ist auch nicht grade mit Bomberknarren gesegnet…
        Für im Impulse bin ich gern zu haben 🙂

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      • Wie man aus „The Walking Dead“ weiß, sind Schusswaffen (aufgrund der Lautstärke) ja sowieso nicht der Weisheit letzte Schluss. Insofern dürfte es sich eher lohnen in die Gartenhäuser der deutschen Hobbygärtner zu schauen und dort Äxte, Spaten usw. mitzunehmen. Dürfte auch einen durchschlagenden Effekt auf Zombieköpfe haben… 😉

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      • Ich selbst habe ihn, wie gesagt, noch nicht gesehen, aber bereits viel Gutes darüber gelesen/gehört. Wenn du mal komplett reingeschaut hast, kannst du ja Bescheid sagen…

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      • Nö, „Rammbock“ ist alles andere als Slasherfilm, sondern ein ziemlich gelungener, atmosphärischer kleiner Zombiefilm klassischer Machart, der allerdings nullkommanull Innovationen bietet. Dank der Laufzeit von nur 60 Minuten ist das aber zu verschmerzen (ich habe bei der IMDB 7 Punkte vergeben). Der Film läuft ab und zu im Nachtprogramm des ZDF, also ruhig mal Ausschau danach halten.

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      • Guter Tipp, danke! Dank des neuen HD-Receivers würde sich ja sogar eine TV-Aufnahme einmal wieder lohnen. Werde ich mal Ausschau danach halten. Bei einem Zombiefilm braucht es meiner Meinung nach auch nicht immer große Innovationen. Manchmal reicht das schon ein unverbrauchtes Setting (in diesem Fall z.B. Berlin).

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  3. Jennifer Lawrence wäre für mich eigentlich auch eine Kndidatin gewesen, Winter´s Bone ist in der Tat eine schwermütige Perle und Tribute hat mir für ein Jugendbuch ganz hervorragend gefallen, guter Harry Potter-Nachfolger sozusagen.

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    • Ja, sie besitzt auf jeden Fall eine gute Bandbreite von dem, was sie spielen kann. Zudem sieht sie gut aus und wirkt – was wirklich erfrischend ist – unglaublich sympathisch. Ein gutes Händchen bei der Rollenwahl hat sie auch. Was will man mehr?

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    • Letzten Februar? Die Oscar-Geschichte? Habe ich zumindest am Rande mitbekommen und mich über die sympathische Reaktion wegen des Stolperers gefreut. Den Oscar gönne ich ihr natürlich auch, doch ist das für mich kein wirkliches Kriterium…

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      • Natürlich darf man sowas nicht überbewerten und muss sich da immer selber ne Meinung drüber bilden. Schätze mal, ich bin da einfach zu mainstream-gepolt 😀

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      • Nee, ist ja okay. Vermutlich schreckt mich nur der unglaubliche Hype ab, der in der Oscar-Zeit durch alle Blogs weht. Dadurch bin ich einfach ein wenig übersättigt.

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  4. The Frighteners ist doch nicht unbekannt! Aber das mag an der Perspektive liegen. Wenn man das nicht als Reise in den Mainstream kennengelernt hat, sondern von Herr der Ringe zurückschaut, mag das so sein. Ansonsten halte ich z.B. Heavenly Creatures für den unbekanntesten Titel im Zusammenhang mit seinem Namen, während seine drei „Erwachsenenspäße“ jeher eine Kultgefolgschaft haben.

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    • Für mich ist „The Frighteners“ auch nicht unbekannt, doch wenn man vom normalen Kinobesucher ausgeht, dann kennt der von Jackson die „Der Herr der Ringe“-Filme und vielleicht noch ein paar Splatterer, doch alles dazwischen? Als Filmfreund kennt man natürlich sowohl „The Frighteners“ als auch „Heavenly Creatures“, den ich aufgrund des Finales für den erschreckendsten Peter Jackson-Film halte.

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  5. Ha, Ralph Reichts hat beim Sehen wirklich richtig Spaß gemacht, obwohl die Hälfte der Referenzen ganz bestimmt an mir vorbeigegangen sind.

    Und die Interviews von Jennifer Lawrence sind wirklich oft ein Brüller. Es existieren auch so viele geniale GIFs von ihr, immer wieder schön.

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    • Glücklicherweise war die Hälfte der Referenzen auf 30+ ausgerichtet, so dass es bei einem heutigen Film auch einmal von Vorteil war dieser Altersgruppe anzugehören… 😉

      Ja, die Interviews von Jennifer Lawrence sind mindestens so unterhaltsam wie ihre Filme. Könnte ich den ganzen Tag schauen. Einfach großartig schlagfertig, die Frau!

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    • Hehe, dann ist es mir ja gelungen mit Antwort 1 ordentlich zu verwirren… 😉

      Zeit für Blogs ist tatsächlich schwierig. Aber durch RSS-Feeds ist es ja recht einfach da am Ball zu bleiben. Dennoch wird es manchmal schon zu viel und ich müsste einmal wieder aussortieren.

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