Media Monday #62

Der erste Montag nach dem Urlaub ist immer besonders hart. Glücklicherweise gibt es da noch die wöchentlichen Fragen des Medienjournals zum Filmgeschehen…

  1. Javier Bardem gefiel mir am besten in „Collateral“ – zumindest ist dies der einzige Film neben „Perdita Durango“ den ich mit ihm gesehen habe.
  2. Jim Sheridan hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Pamela Anderson gefiel mir am besten in „Hör‘ mal, wer da hämmert“.
  4. Ein Filmabend mit Freunden steht an. Zu welcher Art Film tendiert ihr? Ein brutale Schocker, eine leichte Komödie oder etwas gänzlich anderes?
    Früher wurde im Freundeskreis eigentlich alles gesehen. Seit ein paar Jahren hat sich der Halloween-Gruselabend etabliert und Komödien gehen auch immer. Wichtiger als der Film sind wohl die Freunde, mit denen man ihn schaut.
  5. Im Fall von „Blade Runner“ und „Träumen Roboter von elektrischen Schafen?“ gefiel mir hat der Film deutlich besser bei mir mehr Eindruck hinterlassen als die Buchvorlage, denn obwohl mir Philip K. Dicks Geschichte sehr gut gefällt, wurde sie erst durch Ridley Scotts Inszenierung unsterblich.
  6. Die schlechteste Horrorfilm-Reihe, von der ich trotzdem mehrere Teile gesehen habe ist für mich u.a. „Saw“ bei der nur der erste Teil wirklich gelungen war, aber auch diverse Slasher-Reihen (u.a. „Halloween“) wurden mit der Zeit nicht besser.
  7. Mein zuletzt gesehener Film ist „Legende“ im Director’s Cut und der war visuell beeindruckend, weil sich Ridley Scott vor allem darauf konzentrierte eine märchenhafte Atmosphäre zu schaffen.

12 Gedanken zu “Media Monday #62

  1. Himmel, alle geben „Collateral“ an, dabei dachte ich, jeder Film-Blogger – außer mir – ist zugleich ein erklärter Fan von „No Country for Old Men“. So kann man sich irren 🙂

    Ach ja, mal nebenbei: Dicks Roman ist um Längen besser als Scotts Adaption. Die ist nur – sicherlich sehr schicker – Style, aber von der Substanz der Vorlage ist wenig bis gar nichts erhalten geblieben. Das musste mal gesagt werden 😉

    Ach, ich mach hier einfach mal dasselbe Spiel wie letzte Woche:

    1. „Mar adentro“, dicht gefolgt von „Goya’s Ghosts“. Beide toll.
    2. „My Left Foot“, wobei „The Field“ oder „In the Name of the Father“ auch ähnlich gut sind,
    3. Pauly Shore Is Dead, denn „Baywatch“ habe ich eher wegen Nicole Eggert und anderen Damen geschaut.
    4. Trash-Filme, Horror-Komödien bzw. oft ein-und-dasselbe. Je nachdem (also nach Gesellschaft) aber auch mal Prätentiös-Audiovisuelles wie „The Tree of Life“ oder „The Fountain“.
    5. Genau mein Feld *g* Ich würde mal sagen, „Brokeback Mountain“ glückt das besser, allerdings primär deswegen, weil die Vorlage eine Kurzgeschichte von 40 Seiten ist. Ansonsten ist auch „Jurassic Park“ eine etwas rundere Sache als der Roman, wobei der einige grandiose Set Pieces hat (die vermutlich daher ´93 filmisch weniger umsetzbar gewesen sind wie der Gehege-Ausbruch). Alternativ würde ich auch „Into the Wild“ sagen, da Krakauer sich in der Vorlage in einigen Kapiteln ob Gleichgesinnter von McCandless verliert und der Film dies ausspart.
    6. Vermutlich „Resident Evil“, da kenne ich glaube ich die Teile 1 und 2 sowie 5. Keiner davon war sonderlich gut.
    7. „Beats of the Southern Wild“ und der war audiovisuell und darstellerisch durchaus bisweilen „magisch“, sodass es einen nicht mal wirklich störte, dass irgendwie keine wirklich tiefgehende Handlung vorhanden war. Erinnerte irgendwie an „Where the Wild Things Are“ – nur besser.

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    • „No Countra for Old Men“ habe ich noch nicht gesehen, vielleicht also deshalb. Bin aber auch nicht so der Neo-Western-Freund.

      Ich mochte Dicks Vorlage auch sehr, doch er hat eben viele geniale Bücher, Kurzgeschichten usw. geschrieben. „Do Androids Dream of Electric Sheep?“ ist mir da nicht sonderlich herausgestochen. „Blade Runner“ hat mich dagegen von Anfang an fasziniert und in den Bann gezogen. Dicks Vorlage würde ich aber keinenfalls als schlecht bezeichnen.

      „Into the Wild“ ist übrigens eine sehr gute Wahl. Sehe das in dem Fall genauso, wie du. Von „Jurassic Park“ liebe ich dagegen beide Varianten. Eines der wenigen Bücher, die ich schon mehrmals gelesen habe. Immer wieder großartige Unterhaltung – und der Film ja sowieso.

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    • Das stimmt auf jeden Fall. Wobei mit zunehmendem Alter und zunehmendem Frauenanteil im Freundeskreis eher Komödien bevorzugt werden. So ab und zu kämpfe ich dennoch für meine Genrefilme, wenngleich ich damit inzwischen schon sehr alleine dastehe. Schnief.

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    • Hat man in gewissen Teenagerphasen vielleicht mal heiß gefunden, obwohl sie ja nicht wirklich mein Typ ist bzw. war. „Baywatch“ ist demnach auch relativ spurlos an mir vorbeigegangen, doch an „Home Improvement“ kann ich mich noch gut erinnern…

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