Media Monday #33

Nachdem ich letzte Woche zum ersten Mal mit dabei war, schaffe ich es bereits heute doch tatsächlich erneut mich den bunten Fragen des Medienjournals zum Filmgeschehen zu stellen.

  1. Der beste Film mit Sam Rockwell ist für mich „Moon“.
  2. Lars von Trier hat mit einem seiner Filme seine beste Regiearbeit abgelegt, weil ich das aufgrund der Unkenntnis seiner Werke bisher nicht besser einschätzen kann.
  3. Der beste Film mit Emma Roberts ist für mich „Scream 4“.
  4. Welcher Film-Soundtrack oder Score hat euch am meisten oder nachhaltigsten begeistert?
    Da gibt es so einige, weshalb ich mich an dieser Stelle unmöglich auf nur einen Soundtrack oder Score beschränken kann. Fangen wir mit den Scores an: Hier muss ich mit „Star Wars“,  „Indiana Jones“ und „Jurassic Park“ natürlich zunächst die bombastischen John Williams-Werke nennen. Ebenso bekomme ich bei James Horners Score zu „Braveheart“ jedes Mal Gänsehaut und auch Howard Shores Score zu „Der Herr der Ringe“ hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Soundtracks sind da schon einfacher abzuhandeln: Hier waren es früher die Quentin Tarantino-Soundtracks (insbesondere „Reservoir Dogs“ und „Pulp Fiction“) und zuletzt hat mich Zack Braff mit der musikalischen Untermalung zu „Garden State“ begeistert.
  5. Den einen sind deutsche Filme verhasst, wieder andere können mit Hollywood-Produktionen nichts anfangen, den nächsten ist Bollywood ein Greuel. Gibt es (nicht nur länderspezifische) Sparten, denen ihr absolut nichts abgewinnen könnt?
    Um hier eine fundierte Aussage treffen zu können, müsste ich meinen Filmkonsum wohl weiter stecken. Generell finde ich mich in asiatische Filme häufig schwieriger ein, was ich aber – wie gesagt – meiner mangelnden Erfahrung zuschreibe. Ansonsten bin ich nahezu jeder Sparte offen, nur sollten die Filme a) einen gewissen Unterhaltungswert besitzen oder b) zum Nachdenken anregen. Im Idealfall beides.
  6. Buddy-Komödien finde ich immer wieder untehaltsam, doch wurde mit der „Leathel Weapon“-Reihe wohl bereits das Standardwerk des Genres inszeniert.
  7. Mein zuletzt gesehener Film war „Out of Sight“ und der war wieder einmal ganz wunderbar anzusehen, weil er flott inszeniert ist, durch seine Schauspieler überzeugt und Screwball-Komödie geschickt mit Gangsterfilm zu kombinieren weiß.

19 Gedanken zu “Media Monday #33

  1. Ich sehe schon, in musikalischer Hinsicht liegen wir auf einer Wellenlänge 🙂 Wobei ich an „Braveheart“ gar nicht gedacht hatte, aber der hat natürlich auch einen starken Score. Und in Sachen Soundtrack ist „Garden State“ wirklich ganz weit vorne. Außerdem schließe ich mich deiner Antwort auf Frage 5 voll und ganz an.

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  2. @ilsadelmar: Ja, ist auch immer noch einer meiner Lieblingsfilme. Ich fand den schon damals im Kino wunderschön. Zudem ist der Soundtrack wirklich grandios. Habe ich ein halbes Jahr bestimmt fast ausschließlich gehört.

    @Rob: Dabei bin ich mir fast sicher noch unzählige grandiose Scores und Soundtracks vergessen zu haben. Bei Frage 5 habe ich mir ehrlich gesagt etwas schwer getan, weil es hier wirklich keine definitive Antwort gibt bzw. geben kann.

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  3. Das Problem mit den asiatischen Filmen ist, daß man sie nicht synchronisieren kann. Deshalb behalten sie auch nur die ursprüngliche Ausstrahlung, wenn man sie im Originalton (mit UT) schaut, was ein großes Publikum schon einmal ausklammert. Dann kommt noch die Gewöhnung an die Stimmung, die verschlossene Gestik und Mimik dazu. Am Anfang vielleicht sogar das Unterscheiden der Gesichter, habe ich mir sagen lassen. Hier kann es schon von Vorteil sein, mit Geschichten einzusteigen, die man quasi durch Remakes kennt und so unverklemmter in den Genuß des Originals kommt. Ein bisschen Geduld gehört dazu, auch weil es einige Filme von eher gemächlichem Tempo gibt.

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  4. Ich versuche mich durchaus ab und zu an asiatischen Filmen. In letzter Zeit nicht mehr so, da die Zeit knapp geworden ist. Gesehen habe ich z.B. „Oldboy“, den ich zwar interessant, aber überbewertet fand. Wong Kar-Wais Filme – z.B. „Chungking Express“ – mag ich sogar sehr gerne. Wahrscheinlich die Sprache wohl die größte Hürde. Bei mehr vorhandener Zeit würde ich es wohl sogar einmal wieder öfter wagen…

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  5. Das geht mir auch so mit den Filmabenden, schon traurig.
    Je länger ich drüber nachdenke, glaube ich, hätte ich „Garden State“ ebenfalls erwähnen sollen, allein The Shins wären die Erwähnung wert; an den dachte ich aber unter anderem bei den besagten Indie-Perlen.

    Und das wir bei „Moon“ übereinstimmen würden, daran habe ich tatsächlich keine Sekunde gezweifelt 😉

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  6. „Moon“ betreffend war mir die Übereinstimmung auch klar… 😉

    Wenn ich daran denke, wie oft wir damals Filmabende und teils sogar -nächte gemacht haben, dann ist das wahrlich eine schande. Heute würde mir ja ab und zu ein Film in geselliger Runde reichen, aber bis man dafür mal zusammenkommt, stehen erst dutzende andere Sachen an. Somit beschränkt sich das Filme schauen meist auf traute Zweisamkeit, was ja auch nicht zu unterschätzen ist. Ich muss nur meine Tochter rechtzeitig zum Filmfreund erziehen… 😀

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  7. Ha, was die Soundracks anging, hatte ich bereits beim Lesen der Frage exakt die gleichen Gedanken. „Garden State…. QT!“ schoss es mir durch den Kopf, wobei ich sicher noch ein paar mehr nennen koennte. 😉

    Was Rockwell angeht, so stimme ich ebenfalls zu. Gefolgt wird seine Performance in „Moon“ dabei allerdings von seiner Rolle als Victor in „Choke – Der Simulant“. Welchen ich unbedingt noch sehen muss, ist auf jedenfall „Geständnisse“.

    Ach, jetzt beantworte ich die Fragen ja schon bald ganz in den Fragen. Erstmal die Tasten in Ruhe lassen..!

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  8. Sind aber die Fragen von letzter Woche, gell… 😉

    „Choke“ habe ich übrigens auch noch nicht gesehen. Ist ja leider ziemlich untergegangen, dabei ist der doch auch eine Verfilmung des „Fight Club“-Autors, oder? Sollte ich mal nachholen.

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    • Ja, ist auch von Chuck Palahniuk. Der Film ist nicht ueberragend, aber er hat einfach einen gewissen Charme und Rockwell ueberzeugt einfach in der Rolle!

      Und, man! Ich haette schwoeren koennen, dass ich den Artikel vom 20.02. angeklickt habe. Vielleicht mit den vielen Tabs durcheinander gekommen…

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      • Halb so wild. Die Kommentare kommen so oder so bei mir an. Und dadurch wurde ich zumindest einmal wieder an „Choke“ erinnert, der schon wieder aus meinem filmischen Bewusstsein verschwunden war.

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  9. Pingback: Media Monday #150 | Tonight is gonna be a large one.

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