Run, Fatboy, Run (020)

Trotz bewussten langsam Laufens habe ich wieder einmal meine Standardzeit für die Strecke benötigt. Damit bin ich an demselben Punkt angekommen, wie zu Beginn des Monats auf der kürzeren Strecke – Zeit für einen Streckenwechsel?

Länge: 5,34
Laufzeit: 00:36:00
kCal: 512
min/km: 6:45

Vielleicht sollte ich mich auch erst einmal nach einer sinnvollen Befestigung für meinen MP3-Player umschauen, denn ich bin die halbe Laufzeit damit beschäftigt die Aufhängung um meinen Hals zu entdröseln.

Run, Fatboy, Run (019)

Trotz grausigen Wetterverhältnissen – leichter Nieselregen, 16 °C – und so gar keiner Lust, habe ich mich dennoch durchgerungen zu Laufen. Anfangs ging es recht schleppend, der Mittelteil erstaunlich gut und kurz vor Ende kam dann der Einbruch. Die letzten paar hundert Meter war ich allerdings noch so fit wie selten.

Länge: 5,34
Laufzeit: 00:36:00
kCal: 512
min/km: 6:45

Insgesamt bin ich eine ganz brauchbare Zeit gelaufen. Das nächste Mal dennoch bitte wieder ohne Schlamm und Modder auf der Strecke.

Das Magische Messer (Philip Pullman)

Knapp ein Monat ist vergangen, als ich mit Lyra Listenreich in eine neue Welt übergewechselt bin. In Philip Pullmans „Das magische Messer“ befinde ich mich nun in dieser neuen Welt. Anfangs jedoch nicht an Lyras Seite. Man macht sich zu Beginn mit Will – einem Jungen aus wieder einer anderen Welt – auf die Suche nach einem Versteck. Dort trifft Will auf Lyra und die Geschichte bekommt eine vollkommen neue Dimension.

Nach „Der Goldene Kompass“ war ich zunächst verwundert, wie anders der zweite Teil der „His Dark Materials“-Trilogie doch wirkt. Eine neue Hauptfigur, neue Welten, neue Charaktere, neue Regeln. Ein komplett neues Ausmaß an Möglichkeiten. Auch die Sprache hat sich geändert: Herrschten in der Beschreibung von Lyras Welt eher karge und kalte Beschreibungen hervor, so blüht die Sprache in Cittàgazze regelrecht auf. Doch man darf sich davon nicht täuschen lassen. Die Geschichte wird düsterer und epischer. Es sind Tote zu beklagen, Blut fließt und es steht ein Kampf bevor. Ein Kampf gegen die höchste Autorität. Gegen Gott.

„Das Magische Messer“ bringt die ohnehin schon grandiose Geschichte aus „Der Goldene Kompass“ auf einen ganz neuen Level. Ich hatte so viel Spaß beim Lesen, wie schon lange nicht mehr und kann den finalen Teil „Das Bernstein-Teleskop“ kaum mehr abwarten. Ein in jeder Hinsicht fantastisches Buch: 10/10 Punkte.

The Reaping

Gestern Abend haben wir mit Stephen Hopkins „The Reaping“ den neuen 40 Zoll LCD-TV meiner Schwester eingeweiht. So grandios die Sichtung in Bezug auf Bildqualität und -größe war, so enttäuschend war letztendlich leider der Film. Vielleicht war ich aber aufgrund der Technik aber auch zu sehr abgelenkt.

Der Film hält eine nette Exposition bereit, in der wir die Hauptfiguren in ihrem beruflichen Umfeld kennen lernen. Der nun folgende Spannungsaufbau weiß auch zu überzeugen und das Setting sowie die Darstellung der Plagen ist wirklich gelungen. Leider wird schon relativ früh begonnen, mit effektreichen Flashbacks mehr aus der Geschichte zu zaubern, als eigentlich dahinter steckt. Im letzten Drittel entwickelt sich der Film dann leider immer mehr zur reinen Effektorgie, bei der Atmosphäre, Handlung und Figuren beinahe vollständig auf der Strecke bleiben.

Unter dem Strich bietet „The Reaping“ nette Unterhaltung, mit teils brauchbarer Atmosphäre und einem forcierten, aber unterhaltsamen Twist am Ende des Films. Leider verkommen die vorhergehenden zwanzig Minuten zum faulen Budenzauber, dem es in allen Belangen an Qualität mangelt. Es bleibt ein absolut durchschnittlicher Okkult-Thriller mit netter Hilary Swank und brauchbarer Grundidee: 5/10 Punkte.

Twin Peaks – Season 1 & 2

Wieder einmal habe ich eine großartige Serie abgeschlossen. Eine Serie, welche die TV-Welt geprägt haben dürfte, wie kaum eine zweite. Eine Serie, die sich oft eher unter Kunst, als unter Unterhaltung einordnen lässt. Eine Serie von Kinomagier David Lynch: „Twin Peaks – Season 1 & 2“ – seine bislang einzige.

Seit ich den Pilotfilm sah, ist beinahe ein halbes Jahr ins Land gezogen. Eine ungewöhnlich lange Zeit für gerade einmal 30 Episoden. Doch „Twin Peaks“ ist keine normale TV-Serie. „Twin Peaks“ ist anders. Teils unbequem, oft surreal, manchmal sogar langweilig. Doch eines ist „Twin Peaks“ nie: gewöhnlich. David Lynch und Mark Frost haben ein Universum geschaffen, das immer etwas neben der Spur scheint. Leicht verschoben. Beinahe eine Parallelwelt. Das Setting – die Wälder der nordwestlichen USA – tragen enorm zu der unheilvollen Atmosphäre bei.

Es ist wirklich schwer die Serie zu beschreiben. Man muss sie mit eigenen Augen sehen – und vermutlich sieht auch jeder Zuschauer etwas anderes in ihr. Grundsätzlich geht es um einen Mordfall, der die kleine Stadt Twin Peaks in Aufruhr versetzt. Special Agent Dale Cooper (Kyle MacLachlan) wird deshalb zur Lösung des Falls nach Twin Peaks geschickt. Mit ihm lernt man die verschrobenen Einwohner und Geheimnisse der ungewöhnlichen Kleinstadt kennen. Lynch und Frost hatten den Mord an Laura Palmer als MacGuffin konzipiert, d.h. er sollte das Mysterium in „Twin Peaks“ bleiben, welches nie aufgeklärt wird. Das Studio jedoch wollte einen Mörder präsentiert bekommen – und so kam es dann auch, weshalb die zweite Staffel zu Beginn etwas ziellos wirkt.

Für mich funktioniert „Twin Peaks“ am besten, wenn die Handlung vorangetrieben wird. Oft kommt es hier zu ungewöhnlichen Einfällen des Autorenteams, welche sich über mehrere Episoden verdichten, nur um am Ende ganz anders aufgelöst zu werden, als man es als Zuschauer vermuten würde. Besonders das Finale der Serie setzt hier – was Surrealismus in TV-Serien angeht – völlig neue Maßstäbe. Grandios und sowohl stilistisch als auch inhaltlich ein Schlag in die Magengrube des Zuschauers.

In „Twin Peaks“ wird jedoch nicht nur eine Geschichte erzählt – oft wird diese sogar von diversen Nebenhandlungen in den Hintergrund gedrängt. Dann überwiegen skurrile Einzelszenen, welche einer  absurden Komödie entsprungen scheinen. Oft wirkt die Serie auch wie eine überhöhte Seifenoper – ein Stilelement, welches von Lynch und Frost bewusst eingesetzt wurde. Hier zeigt sich für mich auch die einzige Schwäche der Serie: die Selbstverliebtheit der Autoren. So werden einige satirisch angelegte Handlungsstränge über die Maßen strapaziert, so dass die Seifenoper tatsächlich Einzug in die Serie hält (die Geschichte um Josie, der Bürgerkriegswahn von Benjamin Horne etc.) – in solchen Szenen ist die Serie oft nur noch anstrengend und man würde sich einen stärkeren Fokus auf die Haupthandlung wünschen.

Erstaunt hat mich auch, wie nahe Horror und Humor in „Twin Peaks“ zusammenliegen. Manche Szenen sind wirklich beängstigend und erwecken durch die grandiose Inszenierung blanken Terror. Lynch hat seine Mittel hier sehr effizient eingesetzt. Im nächsten Moment schwenkt die Serie dann wieder in absurden Humor um. Diese Gradwanderung wird durch den fantastischen Score von Angelo Badalamenti perfekt unterstützt, welcher mir auf Dauer allerdings etwas eintönig erschien. Vielleicht ein Stilmittel? In kleinen Dosen auf jeden Fall wunderschön anzuhören.

Neben der grandiosen Inszenierung und der ungewöhnlichen Handlung, überraschen vor allem die unzähligen Schauspieler, die man inzwischen aus diversen Film- und TV-Produktionen kennt: Kyle MacLachlan („Blue Velvet“, „Dune“) ist die perfekte Besetzung für den ungewöhnlichen FBI-Agenten. Lara Flynn Boyle („Men in Black II“), Mädchen Amick („Joey“), Sherylin Fenn („Gilmore Girls“) und Heather Graham („Boogie Nights“, „Scrubs“) bilden die Garde der jugendlichen Hauptdarstellerinnen. Grace Zabriskie („Seinfeld“, „The King of Queens“) und Ray Wise („Dead End“) überzeugen als Eltern des Mordopfers Laura Palmer. Des Weiteren gibt es noch Billy Zane („Titanic“) und David Duchovny („Californication“) zu sehen. Besonders hervorzuheben ist zudem Michael J. Anderson als The Man from Another Place, der einige Jahre später die Hauptrolle in einer ähnlich surrealen Serie übernehmen durfte: Samson in „Carnivàle“.

Für mich geht mit „Twin Peaks“ ein großartiges Erlebnis zu Ende, welches sich wirklich nur schwer in Worte fassen lässt. David Lynchs Ausflug in die TV-Welt ist nicht immer leicht zu konsumieren, doch wenn man sich darauf einlässt wird man mit grandiosen Bildern und einer tollen Geschichte belohnt. Da einige Handlungsstränge jedoch sehr an meinen Nerven gezehrt haben, vergebe ich insgesamt 9/10 Punkte und freue mich nun schon auf die Sichtung des Kinoprequels „Twin Peaks: Fire Walk With Me“.

Run, Fatboy, Run (018)

Trotz der – für meine Verhältnisse – recht frühen Stunde, war ich heute erstaunlich schnell. Zwar habe ich keine neue Bestzeit aufgestellt, aber wenigstens die alte erreicht. Das hätte ich beim Start nicht gedacht.

Länge: 5,34
Laufzeit: 00:36:00
kCal: 512
min/km: 6:45

Anfangs wäre ich aufgrund harscher Temperaturen beinahe erfroren, gegen Ende dank starker Sonneneinstrahlung beinahe geschmolzen – das sind Trainingsbedingungen hier in Bayern, da muss man nicht nach Mallorca… hey, mein erster Kommentar zur EM! 😉

Wo die Liebe hinfällt… OT: Rumor Has It…

Ab und zu muss es auch ein Liebesfilm sein. Romantic Comedy nennt sich das dann. Leider sind die meisten Filme dieses Genres dann nicht halb so lustig, wie man es bei der Bezeichnung Comedy erwarten würde. Auch Rob Reiners „Wo die Liebe hinfällt…“ reiht sich leider nahtlos in die Riege dieser oft ganz netten, aber meist doch belanglosen Werke ein.

Um es kurz zu machen: Man bekommt genau das, was man erwartet. Eine nette Geschichte, Herzschmerz, ein paar Lacher und brauchbare Darsteller, die jedoch nur einen Bruchteil ihres Talents zeigen dürfen. In diesem speziellen Fall wissen besonders Shirley MacLaine und Kevin Costner zu überzeugen. Jennifer Aniston ist von mir als alten „Friends“-Fan auch immer gerne gesehen, wenngleich diese Rolle wohl jede RomCom taugliche Darstellerin hätte spielen können. Soweit, so durchschnittlich.

Der besondere Kick an „Rumor Has It…“ ist die Prämisse: Der Film erzählt die wahre Geschichte des Klassikers „Die Reifeprüfung“ – das ist doch einmal eine nette Idee für solch ein ausgelutschtes Genre! Die Anspielungen sitzen und – ich erwähne sie gerne noch einmal – Shirley MacLaine und Kevin Costner wissen als echte Mrs. Robinson sowie Benjamin Braddock zu überzeugen.

Rob Reiners Film ist neben der Grundidee leider alles andere als originell. Zwar für knapp 90 Minuten durchaus unterhaltsam, aber in ebenso kurzer Zeit wieder vergessen. Absolute Durchschnittsware: 5/10 Punkte.

Run, Fatboy, Run (017)

Wie kann es eigentlich sein, dass ich nach einem Abend mit süffigem Bier und stinkigen Zigaretten morgens meist kaum aus dem Bett komme, gegen Ende des Tages aber oft die besten Laufzeiten hinlege?

Länge: 5,34
Laufzeit: 00:37:00
kCal: 512
min/km: 6:56

So oder so bin ich heute sehr gut durchgekommen und habe mich am Ende des Laufs sogar erstaunlich fit gefühlt. So kann es weitergehen! 🙂

Screenplay: Indiana Jones and the City of Gods

Bekannterweise hat die Entwicklung des Drehbuchs für den jüngsten „Indiana Jones“-Film etwas mehr Zeit – welch ein Euphemismus – sowie einige Drehbuchautoren in Anspruch genommen. Unter diesen Autoren befand sich u.a. niemand Geringeres als Frank Darabont (Drehbuch und Regie: „The Shawshank Redemption“). Für mich sicherlich eine der – wenn auch unbekannterweise – vielversprechendsten Varianten.

Gestern wurde Frank Darabonts Version mit dem klangvollen Titel „Indiana Jones and the City of Gods“ auf pdfscreenplays.net veröffentlicht – heute bereits ist die Seite offline. Ich hatte das Glück noch vor Schließung einen Blick in das Skript werfen zu können – und ja, es sieht für mich sehr authentisch aus.

Zwar hatte ich noch keine Zeit das gesamte Skript zu lesen, doch scheint die Rahmengeschichte bereits bei Darabont weitgehend existiert zu haben. Es gibt jedoch einige Detailänderungen, welche mir – auf den ersten Blick – recht gut gefallen. So gibt es z.B. auch ein UFO, welches jedoch nicht in einer anderen Dimension o.ä. verschwindet, sondern wieder abstürzt und die Götter somit nicht wieder in den Himmel aufsteigen.

Ich bin gespannt ob man in den nächsten Tagen noch eine Bestätigung zur Echtheit des Skripts lesen wird und ob es in irgendeiner Form wieder online auftaucht. So oder so sind alternative Screenplays eine interessante Sache – und ganz besonders in diesem speziellen Fall.

Edit: Wie Ain’t it Cool News berichtet, handelt es sich bei der veröffentlichten PDF-Version tatsächlich um das Skript von Frank Darabont.

Skate, Fatboy, Skate (007)

Heute stand einmal wieder skaten auf dem Programm. Dabei hatte ich nicht wirklich Lust und anstrengend fand ich die Sache auch. Aber nun gut, soll ja schließlich auch der körperlichen Ertüchtigung dienen.

Länge: 11,49
Laufzeit: 00:49:00
min/km: 4:16

Immerhin haben wir heute einen neuen Streckenrekord aufgestellt – zwar knapp, aber immerhin!