Meine zehn nutzlosesten Fähigkeiten

Von Löwenzahns Welt kommt mir das bisher zweite Stöckchen meiner Bloggerkarriere zugeflogen. Es geht darum nutzlose Dinge aufzuzählen, die man besonders gut kann. Da müsste sich bei mir doch ein reicher Fundus angesammelt haben. 😀

Besonders gut kann ich…

…meine Mitmenschen mit sinnlosem Wissen aus allen nur erdenklichen popkulturellen Bereichen erfreuen.

…mich in fremden (und bekannten) europäischen Groß- oder Kleinstädten verfahren, nur um dann doch immer irgendwie ans Ziel zu finden. Zwar völlig gestresst und kaputt, aber dennoch am Ziel.

…mich nicht langweilen. Ich schaffe es einfach nicht. Mir fällt immer etwas ein. Da dies keine nutzlose Eigenschaft ist, sollte ich hinzufügen, dass mir meist nur nutzlose Dinge einfallen.

…in den unpassendsten Situationen Ruhe bewahren. Dafür lasse ich mich von den normlasten Dingen manchmal komplett aus der Bahn werfen. Irgendwie muss ja schließlich das Gleichgewicht gewahrt werden.

…mich über tolle Filme, Serien, Bücher, Musik etc. freuen. Eine Eigenschaft, die bei vielen meiner Mitmenschen auf Verständnislosigkeit stößt.

…spät in der Nacht einen riesen Hunger entwickeln, so dass der Mitternachtssnack inzwischen fast schon zur festen Mahlzeit geworden ist. Dafür muss das Frühstück meist übermäßigem Kaffeegenuss weichen.

…Panikattacken bekommen, wenn mein Rechner abschmiert und ich meine Diplomarbeit schon wieder viel zu lange nicht extern gesichert habe.

…zur Belustigung meiner Mitmenschen teils äußerst tollpatschig sein. Natürlich immer in den unpassendsten Situationen.

…vor dem Kauf neuester technischer Errungenschaften stundenlang im Internet recherchieren. Meist mit dem Ergebnis, dass ich hinterher noch unschlüssiger bin, als zuvor.

…mich durch irgendwelche anderen Tätigkeiten (z.B. Stöckchen) von der Arbeit abhalten lassen.

So, genug sinnvolle Sachen geschrieben. Stöckchen wird weitergeworfen an Inishmore und Martin.

Stöckchen – Oder: Hol’s dir, bist ein ganz ein braver…

Inishmore hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Nach ein paar Minuten Recherche weiß ich nun auch, was ich damit anzufangen habe. Man sollte vor dem Eröffnen eines Blogs wahrlich erst einmal in den Bloggerjargon eingewiesen werden. Wie stehe ich denn nun da? Blogge bereits seit einigen Monaten und weiß nicht einmal was ein Stöckchen ist. Warum ich das dann auch noch ausposaune? Siehe Frage 1.

1. Was ist für DICH ein Alphablogger?

Verdammt. Wieder so ein Begriff. Am liebsten würde ich mit einer Gegenfrage antworten: Was IST ein Alphablogger? Aber bin ja nicht auf den Kopf gefallen – zumindest heute noch nicht – und leite den Begriff von Alphaweibchen bzw. -männchen ab. Da fallen mir – neben diversen Tierdokumentationen – sofort Menschen ein, die sich selbst unglaublich gerne reden hören und sich unglaublich toll finden. Menschen, die trotz dieser Eigenschaften meist eine große Anhängerschaft haben. Menschen, mit denen ich eher wenig anfangen kann.

Alphablogger sind anscheinend ebensolche Blogger. Da ich meine Zeit jedoch nicht auf Blogs verschwende, mit denen ich nichts anfangen kann, bin ich solchen Bloggern wohl auch noch nicht bewusst begegnet. Vermutlich sind Alphablogger aber einfach Blogger, die sich Begriffe wie Alphablogger oder Stöckchen einfallen lassen um uns Betablogger zu verwirren.

2. Was wünscht Du Dir für Dich und Dein Blog?

Zufriedenheit, Gesundheit, beruflichen Erfolg und mehr Gelassenheit für mich und die Menschen, die mir am Herzen liegen – und natürlich meine Leser. Da ich kein Alphablogger (so langsam finde ich gefallen an dem Wort) bin, beschränkt sich dies auf einen eher kleinen Personenkreis.

Für mein Blog? Muss ich mir nichts wünschen. Dem geht es gut, solange es von mir mit Inhalten gefüttert und von Lesern besucht wird.

3. Welches Buch liest Du gerade?

„Abarat“ von Clive Barker. Ein wunderbar fantasievolles Märchen, das ich dem „Hellraiser“-Vater so nicht zugetraut hätte.

Seit ein paar Stunden lese ich zudem „Matchmoving: The Invisible Art of Camera Tracking“ von Tim Dobbert. Erstaunlich unterhaltsam und anschaulich geschrieben. Nur der technische Teil macht mir schon jetzt etwas Sorgen. Noch bin ich allerdings begeistert.

4. Was war die letzte DVD, die Deinen DVD-Spieler beehrt hat?

„Into the Blue“ – ein Film mit schönen Bildern und schönen Menschen. Für Zuschauer, die einfach mal abschalten wollen.

5. Was ist Dein Lieblingsbuch und warum?

Kann mich hier nicht wirklich festlegen. Ganz vorne dabei sind auf jeden Fall „Per Anhalter durch die Galaxis“ und „Der Hobbit“. Warum? Weil Douglas Adams Bücher voller unglaublicher Details stecken und ein Humor vorherrscht, der etwas abseits steht und damit genau auf meiner Wellenlänge liegt. Tolkiens Frühwerk liebe ich, weil man einfach in diese Welt abtauchen kann und sich der Roman noch nicht in Nebensächlichkeiten verliert (ja, schlagt mich).