Die letzte Arbeitswoche war ich jeden Tag im Büro und hatte komplexe Themen auf dem Tisch, was alles doch recht anstrengend gemacht hat. Danach war ich reif für das Wochenende und auch das hatte es in sich. Schon Donnerstagabend saßen wir recht spontan bei Nachbarn auf der Terrasse und haben den Tag viel zu intensiv ausklingen lassen. Das war so nett, dass wir am Freitag direkt zu uns eingeladen haben. Auch das wurde recht spät, so dass wir eher gemächlich in den Samstag starten mussten. Abends stand dann der Chorauftritt der Kinder an und parallel war Straßenfest bei uns. Dort kamen wir nach dem Konzert erst gegen 23 Uhr an und verbachten dort noch gut zwei lauschige Stunden. Auch die Kids waren noch so lange wach und haben mit Freunden bis in den Morgen gespielt. Ich war letztendlich erst kurz vor 3 Uhr im Bett, was auch den Sonntagmorgen deutlich verkürzte. Mittags war der Rest der Familie bei einem Reitturnier und ich eine Runde laufen. Nun sind die Damen noch auf ein Konzert gefahren, der Zwergofant ist bei einem Freund und ich habe Zeit, die Fragen des Medienjournals zu beantworten. Ob die kommende Woche weniger intensiv wird? 😅

- Ich würde mich ja freuen wenn ich so viel Urlaub hätte, um die Sommerferien mit meinen Kindern verbringen zu können.
- Erwachsensein hat mich maßlos enttäuscht, denn es bedeutet nur mehr Verantwortung, Arbeit und kaum noch Freizeit.
- Eine kindliche Perspektive hingegen begeistert mich noch jetzt, denn Kinder sind oftmals die besseren Menschen (auch wenn es da zweifellos auch schwierige Exemplare gibt); vielleicht liebe ich die „Alles steht Kopf“-Filme auch deshalb so sehr.
- Es ist sicher gar nicht einfach allen Anforderungen im Leben gerecht zu werden und sich dabei nicht selbst zu vergessen.
- Marvel hat es schon immer verstanden unterhaltsame Filme zu zaubern, so wie meine fünf Lieblinge aus den ersten beiden Phasen des MCU.
- Es gibt schlimmeres als vollgestopfte Wochenenden, auch wenn ich das nicht jede Woche bräuchte.
- Zuletzt habe ich dem Zwergofanten und mir eine Brotzeit gemacht und das war nötig, weil wir Hunger hatten und uns den Abend danach noch mit einem Eis versüßten.
Ein passendes Symbolbild für die langen, lauschigen Nächte des vergangenen Wochenendes (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):
Ich hätte auch gerne so viel Urlaub, wie mein Junior Ferien hat. 🙂 🙂 🙂
Kaum noch Freizeit zu haben heißt für mich eher, es wird Zeit, sich nen neuen Job zu suchen.
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Auch hier wieder: Ist ein gesellschaftliches Problem. Die 40-Stunden-Woche, gerade wenn sie öfter mal Richtung 45 oder 50 Stunden geht, passt nicht wirklich gut mit Familie usw. zusammen. Stammt halt noch aus einer Zeit, in der nur einer gearbeitet hat. Völlig antiquiert.
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Deswegen liebe ich meine Art von Job: Feste Arbeitszeiten mit von bis. Für Überstunde muss man mich freundlich fragen. 🙂
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Das ist tatsächlich ein Vorteil. Mich hat wohl noch nie jemand gefragt, ob ich eine Überstunde machen will. 😅 Das ist immer der Workload geschuldet, was das Team braucht usw. usf. Eben eine andere Art von Job. Dafür kein Schichtdienst. 😉
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Du machst sie ja freiwillig, wenn etwas fertig gemacht werden soll. 😂😂
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Auch das gehört halt zum Job. Ist ein anderer Zwang als wenn man mir das sagen würde bzw. müsste.
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Deswegen habe ich auf solche Jobs auch nicht wirklich Lust. 😉
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Kann ich verstehen. Ich könnte vermutlich nicht ganz ohne das. 😅
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Jedem das Seine. 😂
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Hilft ja eh nix. 🤷♂️
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Was nicht?
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Nen Job zu machen. 😉
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Lotto – Jackpot klappt auch nicht… 😆
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Leider seeeeehr unwahrscheinlich… 😅
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Garantiert unwahrscheinlich. 😆
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Noch besser! 😁
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🙂
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Bist du eigentlich die meiste Zeit in Meetings oder kannst du auch selbst Dinge abarbeiten?
Ich wünsche dir, dass der berufliche Stress weniger wird und dass der private „Stress“ den beruflichen gut aufwiegen kann.
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Hmm, so 60-70 Prozent Meetings sind es schon mindestens. Aber das beinhaltet schon auch die fachlichen Abstimmungen. Die restliche Zeit bereite ich dann auch alleine Dinge vor, schreibe Briefings o.ä.
Danke dir. Meist ist ja der private Stress eher positiv. Aber wenn da auch noch eine angespannte Phase ist, dann wird es schon schwierig. Aber das geht uns allen ja so.
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Der Mann stellte auch erst gestern fest, wie blöd es ist, dass er im August wieder arbeiten muss und die Kinder noch frei haben. Die Zeit wo er frei hat geht immer viel zu schnell vorbei.
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Ja, das verstehe ich komplett und geht mir genauso. Meine Frau ist Lehrerin, die hat komplett frei. Für mich müssen halt 30 Tage Urlaub für das ganze Jahr reichen und das ist immer zu wenig. In vergangenen Jahren konnte ich zumindest immer ein paar Überstunden abfeiern im Sommer, doch momentan ist so viel los, da ist nichtmal das möglich. Aber für mich stehen ja demnächst noch drei Wochen Urlaub an, da bleibt mir momentan noch die Vorfreude. 🙂
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Und Vorfreude ist ja bekanntlich die Schönste, nicht wahr 🙂 Man hat zumindest ein Ziel vor Augen.
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Oh ja, definitiv! Hat dein Mann noch einmal etwas frei während der Sommerferien?
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So lange nicht jedes Wochenende so vollgestopft ist, lässt sich das ja durchaus mal verkraften…
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Das stimmt tatsächlich, zumal es alles durchwegs positive „Vollstopfungen“ waren. Das nächste Wochenende sollte vermutlich ruhiger werden.
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