Bad Tölz 2025 #2: Brauneck bei Lenggries mit Gleitschirmfliegern

Nach einer recht schlaflosen Nacht, lockte uns auch unser zweiter Tag in Bad Tölz mit bestem Wetter aus dem Bett. Wir hatten noch keine konkreten Pläne, doch nach einer kurzen Beratschlagung beim Frühstück konnte sich der Brauneck bei Lenggries gegenüber dem Tegernsee durchsetzen. Da wir die Berge schon vor der Tür hatten, wollten wir diese auch nutzen. Ob das eine gute Entscheidung war, lest ihr hier… 🚡

Die ersten Gleitschirmflieger über dem Gipfel

Die ersten Gleitschirmflieger über dem Gipfel

Nachts hatte sich gerächt, dass wir abends die Heizung aufgedreht hatten. Gefühlt hatte es 40 °C im Zimmer. Abkühlung und Erholung war kaum noch möglich und somit war das Ziel der Kaffee beim Frühstück. Dieses haben wir uns schmecken lassen und gegen 10 Uhr war alles gepackt und wir sind mit unseren Autos Richtung Lenggries aufgebrochen, um auf dem Brauneck zu wandern.

Mit Gondeln für vier Personen ging es hoch hinauf

Mit Gondeln für vier Personen ging es hoch hinauf

Höhenangst sollte man in den Bergen keine haben

Höhenangst sollte man in den Bergen keine haben

Auf den Berg führte dieses Mal kein Sessellift, sondern eine Gondelbahn. Diese schwebte teils wirklich hoch über dem Boden. Höhenangst sollte man keine mitbringen. Ich empfand die Fahrt als sehr angenehm und komfortabel. Oben angekommen, mussten wir uns erst einmal orientieren und entscheiden, welche Wanderung wir angehen wollten.

Das herrliche Panorama, das sich vom Brauneck aus bietet

Das herrliche Panorama, das sich vom Brauneck aus bietet

Doch zunächst einmal haben wir das Panorama genossen und diverse Paraglider beobachtet, die sich vom Brauneck aus in die Höhe geschraubt haben. Das war wirklich beeindruckend zu sehen. Teils war der ganze Himmel voll von bunten Punkten. Die Startversuche waren besonders spannend. Ich glaube das wäre nichts für meine Nerven. Der Zwergofant und sein Cousin waren sich jedoch sofort einig, dass sie das auch einmal ausprobieren wollen.

Paraglider vor blauem Himmel

Paraglider vor blauem Himmel

Ein Gleitschirmflieger startet an einem steilen Abhang

Ein Gleitschirmflieger startet an einem steilen Abhang

Der ganze Himmel voller Gleitschirmflieger

Der ganze Himmel voller Gleitschirmflieger

Leider waren die Wanderwege nicht wirklich gut ausgeschildert bzw. zumindest nicht eindeutig und nachvollziehbar. Dennoch haben wir uns zu einer kleinen Runde oben auf dem Brauneck aufgemacht und dabei den herrlichen Ausblick genossen.

Man konnte weit schauen vom Brauneck aus

Man konnte weit schauen vom Brauneck aus

Schneebedeckte Berge lockten in der Ferne

Schneebedeckte Berge lockten in der Ferne

Diesen Weg sollten wir in ein paar Stunden nach unten wandern

Diesen Weg sollten wir in ein paar Stunden nach unten wandern

Zunächst ging es ganz hoch hinauf zum Gipfelkreuz und danach weiter auf einen Höhenweg, der uns wieder an startenden Gleitschirmflieger vorbeigeführt hat. Natürlich mussten wir auch hier stehenbleiben und ein paar Starts beobachten. Dabei haben wir den wunderbaren Weitblick genossen:

Eine Berghütte vor beeindruckendem Panorama

Eine Berghütte vor beeindruckendem Panorama

Das Gipfelkreuz auf dem Brauneck

Das Gipfelkreuz auf dem Brauneck

Wer entdeckt den Paraglider auf dem Foto?

Wer entdeckt den Paraglider auf dem Foto?

Weiter ging es auf unsere kurze Runde auf dem Brauneck. Gerne wäre ich hier noch weiter gewandert, doch wir hatten den Abstieg noch vor uns und mussten danach auch noch knapp drei Stunden nach Hause fahren. Dennoch war diese Passage mein Highlight der Wanderung. Wer mehr Zeit mitbringt, kann hier wirklich schöne Wanderwege erkunden.

Die herrliche Landschaft lädt zum Wandern ein

Die herrliche Landschaft lädt zum Wandern ein

Am Horizont kratzt die Zugspitze an den Wolken

Am Horizont kratzt die Zugspitze an den Wolken

Nach einer kurzen Toilettenpause an der Bergstation ging es für uns an den Abstieg. Auch wenn es wieder anstrengend war nur bergab zu laufen, so war die Wanderung doch landschaftlich ansprechender als der Abstieg vom Blomberg am Vortag.

Die Gondelbahn schwebt hoch über dem Berg

Die Gondelbahn schwebt hoch über dem Berg

Auf dem Weg unten kamen wir auch noch an etwas Schnee vorbei und dem  künstlich angelegten Speichersee, den wir bereits von der Gondel aus gesehen hatten. Inzwischen waren wir schon wieder recht hungrig, haben im Schatten Rast gemacht und der Schwiegermutter ein Geburtstagsständchen gesungen.

An einer Stelle fand sich sogar noch etwas Schnee

An einer Stelle fand sich sogar noch etwas Schnee

Der Speichersee am Brauneck für die künstliche Beschneiung im Winter

Der Speichersee am Brauneck für die künstliche Beschneiung im Winter

Das letzte Stück unseres Weges führte noch etwas abenteuerlich über Stock und Stein durch den Wald, was eine nette Abwechslung war. Am Ende war ich ganz froh, als wir unten waren, denn das ständige Bergablaufen geht ganz schön auf die Beine.

Eine künstlich angelegte Wasserableitung

Eine künstlich angelegte Wasserableitung

Hier könnt ihr unsere Strecke nachvollziehen:

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Unsere Wanderroute (via Garmin)

Distanz: 7.12 km
Zeit: 03:41:03
Anstieg: 103 m
Ø Pace: 31:02 min/km
Ø Geschwindigkeit: 1.9 km/h
Ø Herzfrequenz: 92 bpm
Ø Temperatur: 15.6 °C
Kalorien: 925 kcal

Unten angekommen, haben wir noch etwas getrunken und uns voneinander verabschiedet. Schließlich war der Wochenendtrip nun vorbei uns wir hatten noch knapp drei Stunden Heimweg vor uns. Glücklicherweise kamen wir gut durch und waren pünktlich zum Abendessen schon wieder zu Hause. Hat Spaß gemacht und die Ecke rund um Bad Tölz kann ich nur empfehlen, sei es diese Wanderung auf dem Brauneck oder Wandern am Blomberg mit der Option auf Sommerrodeln.

15 Gedanken zu “Bad Tölz 2025 #2: Brauneck bei Lenggries mit Gleitschirmfliegern

  1. Och nur 3 Stunden Fahrtweg? Da wäre ich vermutlich auch viel öfter in dieser Region. Wir haben knapp 5 Stunden, da überlegt man dann doch schon. Den Brauneck haben wir damals immer nur von weiten gesehen. Aber du hast wundervolle Bilder gemacht. Hätte gar nicht gedacht, dass dort oben so viel Betrieb ist. 7km ist auch eigentlich gar nicht so viel. Klar bergab schon anstrengend, aber irgendwie sieht es auf dem Bild viel weiter aus.

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    • Ja, wir sind recht nah an den Bergen. Bayerischer Wald ist noch näher, aber eben auch „nur“ Mittelgebirge. Da oben ist bestimmt nur so viel Betrieb, weil man bis ganz nach oben fahren kann, sprich man muss nicht gut zu Fuß sein und kann dennoch die Aussicht genießen.

      Ja, die 7 km waren recht entspannt machbar. Hätte man auch wunderbar verlängern können oben auf dem Berg, aber wir mussten ja weiter.

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      • cool. Ich meine, ja wir haben den Vorteil der Mitte. Wir sind recht schnell am Wasser oder den Bergen. Aber Bayrischer Wald könnte mir auch gefallen. Bei uns ist alles eher flach und von ganz weiten sehen wir den Brocken. Das war es dann aber auch schon 😀

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      • Stimmt, das ist wirklich der Vorteil der Mitte. Bei uns dauert es ans Meer eine halbe Ewigkeit. Dafür habe ich auch in der näheren Umgebung ein paar Hügel, um zu wandern oder zu laufen. 😉

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