Media Monday #717 – Weltschmerz, Stand-up-Comedy und meine Mama

Eine weitere, eher durchwachsene Woche liegt hinter mir. So langsam frage ich mich, ob das alles eher eine Midlife-Crisis oder eher doch eher eine Weltschmerz- oder Kapitalismus-Crisis ist. Aber nun gut. Ich will nicht auch noch hier meine wertvolle Freizeit mit Arbeitsthemen verschwenden. Das Wochenende war vollgepackt: Samstag hatte das Zappelinchen einen weiteren Auftritt ihres Querflötenensembles. Am Abend hat Frau bullion endlich ihr Geburtstagsgeschenk eingelöst und wir haben uns zu viert Hazel Brugger mit ihrem Programm „Immer noch wach“ angeschaut (siehe Foto unten), was wirklich extrem unterhaltsam war. Stabile Frau. Den gesamten Sonntag haben wir dann bei meiner Mama verbracht, waren lecker essen, ausführlich spazieren und haben viel gespielt. Die kommende Woche wird leider wieder vollgestopft und so langsam muss ich mir wohl wirklich überlegen, ob und was ich an der Situation ändern kann. Doch nun erst einmal zu den aktuellen Fragen des Medienjournals und euch damit einen gelungenen Wochenstart! 🙂

Media Monday #717

  1. Meine Begeisterung für das Medium Film zu begründen ist einfach, denn dafür muss ich nur Filme wie „Indiana Jones: Jäger des verlorenen Schatzes“ mit meinen Liebsten teilen.
  2. Die Umgebung, in der ich wohne, werde ich nie mehr mit denselben Augen sehen, denn seit ich regelmäßig laufe entdecke ich immer wieder neue Ecken und Veränderungen in der Landschaft.
  3. Ich kann mir nicht recht vorstellen, dass wirklich schon zwölf Ausgaben des „Projekt 52“ vorbei sind. Den Artikel zum Thema Neues habe ich erst am Wochenende live genommen.
  4. Wulf schafft Beeindruckendes, wenn er sich jede Woche sieben neue Fragen ausdenkt und mit uns teilt – und das schon seit Jahren!
  5. Es berührt, zu wissen, dass meine Mama selbst mit 79 Jahren immer noch fit ist und sie über genügend Energie verfügt, um mit ihren Enkelkindern einen ganzen Tag zu spielen, spaziergenzugehen und zu lachen.
  6. Das Cosmic-Horror-Genre mag faszinierend sein, allerdings habe ich abseits meiner Top 5 noch nicht allzu viele Filme aus diesem Subgenre gesehen.
  7. Zuletzt habe ich einen Blogartikel über den Auftritt von „Hazel Brugger – Immer noch wach (2025)“ geschrieben und das war eine gute Idee, weil ich meine Begeisterung teilen und zudem meine Erinnerung an den schönen Abend fixieren konnte.

Am Samstag hatten wir einen famosen Abend mit Hazel Brugger (mehr Einblicke dieser Art findet ihr auf meinem Instagram-Account):

23 Gedanken zu “Media Monday #717 – Weltschmerz, Stand-up-Comedy und meine Mama

  1. Manchmal reicht es wirklich, wenn man einfach einmal mehr nach links abbiegt oder so und man sieht etwas, was man vorher noch nicht gesehen hat, oder? Geht mir genauso.: Gott sei Dank habe ich einen guten Orientierungssinn und finde dennoch den Weg dann weiter *lach* Der Mann würde sich dann gnadenlos verlaufen.

    Das mit der Arbeit und all dem, das scheint wirklich nicht mehr lustig zu sein. Manchmal scheint man echt festgefahren… ob es Zeit für Veränderung ist?

    Der Mann nimmt aktuell auch vieles noch hin, weil es einfach gut mit der Familie vereinbar ist und er so auch viel zeit mit den Kindern hat. Wer weiß, ob es woanders auch so ginge.

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    • Ich habe, wenn es um Autofahren oder Orientierung in (nicht nur) fremden Städten geht, eher den Orientierungssinn wie dein Mann. Meine Frau lacht dann schon immer. Hier zu Fuß in den Wäldern allerdings, kenne ich mich schon richtig gut aus und kann auch neue Verknüpfungen machen.

      Ja, das ist tatsächlich eine gute Frage mit der Veränderung. Mir geht es in vielen Dingen wie deinem Mann und es müsste schon einiges stimmen an Rahmenbedingungen und Aufgabe, dass ich es ernsthaft in Erwägung ziehen würde. So wie es momentan ist, kann es auf jeden Fall nicht ewig weitergehen. Diese Erkenntnis alleine ist vielleicht auch schon hilfreich.

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      • Ich hab zwar (was Logisches Denken angeht) so meine Defizite, aber ich habe einen wirklich sehr gut ausgeprägten Orientierungssinn und kann dir auch Jahre,nachdem wir einen Ort besucht haben, genau sagen, wo wir lang gehen müssten*lach*.

        Es ist so blöd, wenn man abwägen muss, was im Zweifelsfall auf der Strecke bleibt. Ich hoffe wirklich, dass sich eine Lösung für dich auftut.

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      • Das finde ich sehr beeindruckend. Schön auch, dass du dich, was dieses Skill-set angeht, so gut mit deinem Mann ergänzt. 🙂

        Ja, keine einfache Lage momentan. Das Bauchgefühl ist momentan nicht gut. Das ist vermutlich das, was mich am meisten beunruhigt.

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      • Du bist ja sicherlich mit deiner Frau regelmäßig im Austausch dazu und trefft gemeinsame Überlegungen welcher Weg der sinnvollere ist.

        Ja, der Mann ergänzt dann durch logisches Denken. Für sowas bin ich meist zu ungeduldig. Ich bin auch viel zu sehr Bauchmensch…

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      • Du meinst, was die Wegfindung bei mangelnder Orientierung angeht? Oder die fehlende Orientierung im Leben? Aber ja, bin in beiden Aspekten im Austausch. Ein Lösung gibt es allerdings noch nicht. Bin da vermutlich auch eher logisch veranlagt. Aber ist auch situationsabhängig.

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      • Ich hab manchmal auch das Gefühl ich treibe meine Frau (und manchmal auch die Kids) in den Wahnsinn, weil so richtig helfen kann mir da niemand. Aber nun gut, kommen auch wieder andere Zeiten.

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  2. Ich hatte von Anfang Januar bis Anfang Februar auch eine kleine Krise, in der sich vieles merkwürdig angefühlt hat bzw. ich sehr emotional, unsicher und oft erschöpft war. Teilweise auch bedingt durch Stress auf der Arbeit, vor allem aber auch durch die politische Entwicklung. Kurioserweise hat sich genau in dieser Zeit eine berufliche Veränderung ergeben, die allerdings organisationsbedingt noch ein wenig auf sich warten lässt. Aber das war eine Zeit, in welcher ich einige Aspekte in meinem Lebn und besonders meine Sichtweise vielfach durchdacht habe. Gravierend geändert hat sich nichts, aber meine Sicht auf manche Dinge schon.

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    • Ich hoffe, dass die berufliche Änderung positiv für dich ist. Drücke dir die Daumen! Am wichtigsten ist tatsächlich wohl die Einstellung zu den Dingen, die man eh nicht ändern kann. Da muss ich dir zustimmen. Von Politik fängt man am besten gar nicht an. Das läuft einfach immer weiter in die völlig falsche Richtung…

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