Bloggen unter eigener Domain

Spätestens seit Miss Booleana vor über zwei Jahren eine wunderbare Anleitung veröffentlicht hat, wie man einen Umzug von WordPress.com zu einem selbst gehosteten Blog via WordPress.org ganz einfach gestalten kann, schleiche ich um das Thema herum. Nun habe ich es getan. Oder eben auch nicht. Lange Rede, kurzer Sinn. Mein Blog ist seit heute unter moviescape.blog erreichbar:

moviescape-blog

Allerdings bin ich trotz der großen Vorteile einer selbst gehosteten Lösung bei WordPress.com geblieben. Hier ein paar Gründe:

1. Die Kosten: Mit eigenem Webspace und der .blog-Domain wäre ich gut und gerne auf 10 Euro pro Monat gekommen. Da ich ich mir den Webspace nun spare, zahle ich monatlich unter 3 Euro und somit kaum mehr als die Domain selbst.

moviescape-blog-2

2. Die Bequemlichkeit: Ich merke beständig, dass meine Zeit immer knapper wird. Auch wenn ich sehr gerne grafisch arbeite und auch ein wenig am Blog bastle, würde ich nie und nimmer ein eigenes Theme auf die Beine stellen oder mich durch unzählige Plugins wühlen. Hinzu kommt das Kümmern um Updates und Backups. Puh. Da schätze ich den Komfort einer (eingeschränkten) Cloud-Lösung doch sehr. Zudem müssen auch meine Leser nichts ändern, da die WordPress-Adresse automatisch auf die neue Domain weiterleitet.

3. Geld verdienen: Ein Argument gegen WordPress.com ist neben der mangelnden Flexibilität häufig das Verbot dort Werbung zu schalten. Tatsächlich sind nur Ads von anderen Netzwerken (z.B. Google AdWords) untersagt, was nur Blogs mit einer großen Masse an Aufrufen betreffen dürfe – und die sind ohnehin selbst gehostet. Andere Verdienstmöglichkeiten von Affiliate-Links bis hin zu gesponserten Artikeln sind erlaubt. Ich plane nicht mit meinem Blog Geld zu verdienen, doch wenn es einmal soweit sein sollte, dann scheinen mir die letztgenannten Möglichkeiten auf jeden Fall lukrativer für kleinere Blogger.

Was haltet ihr von diesem gewagten Schritt hin zur eigenen Domain? Liebäugelt ihr auch damit oder habt ihr ihn eventuell schon längst vollzogen? Was haltet ihr von meinen Argumenten für WordPress.com? Oder seid ihr vehemente Verfechter der selbst gehosteten Variante? Wenn ja, nutzt ihr alle Vorteile oder möchtet ihr nur einfach unabhängig sein?

Mein Serienjahr 2016

Nachdem ich euch bereits mein Filmjahr 2016 vorgestellt habe, gilt es jetzt die deutlich aufwändigere Auswertung für mein Serienjahr 2016 durchzuführen. Ich habe 2016 unglaubliche 37 Serienstaffeln gesehen, die ich auch allesamt auf meinem Blog besprochen habe. Die Datenbasis für die folgende Auswertung bildet erneut die „Finde (d)eine Serie“-Seite und ich hoffe ihr seid ebenso gespannt wie ich, was sich bei mir im Vergleich zu meinem Serienjahr 2015 alles verändert hat – außer dass es im Vergleich zu 2015 sieben Staffeln mehr geworden sind… 🙂

Episoden pro Staffel

Interessanterweise habe ich dieses Jahr am häufigsten Staffeln mit 10 Episoden (30%) gesehen. Direkt danach schließen sich 13 Episoden und 22 Episoden (je 11%) an. Alles weitere verteilt sich irgendwo dazwischen. Insgesamt habe ich Recht behalten und der Trend geht eindeutig in Richtung kürzere Staffeln: ∅ = 13 Episoden pro Staffel (2015: 15 Episoden pro Staffel).

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Mein Filmjahr 2016

Selbst das viel gescholtene Jahr 2016 neigt sich irgendwann dem Ende zu. Das bedeutet für mich auch mein Filmjahr 2016 abzuschließen und ein Resümee zu ziehen: Wie viele Filme habe ich gesehen? Aus welchem Genre? Wie viel Zeit habe ich mit Filme schauen verbracht? Insgesamt habe ich es auf 63 Filme gebracht (2015 waren es nur 54). Wie bereits im Jahr 2015 und auch schon 2014 habe ich in den Daten auf Basis der „Finde (d)einen Film“-Seite gewühlt und die Zahlen für euch aufbereitet. Viel Spaß damit! 🙂

Freigabe

Auch 2016 haben bei mir die Filme mit FSK 12 (37%) und FSK 16 (33%) dominiert. Die kinderfreundliche FSK 0 (16%) liegt jedoch knapp dahinter. FSK 6 (8%) und FSK 18 (6%) sind dagegen ein wenig abgeschlagen. Im Durchschnitt ist die Freigabe also ein wenig gesunken: ∅ = FSK 11 und 4 Monate (2015: FSK 11 und 11 Monate).

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Konsumrausch 2016

Eben wünsche ich euch noch ein frohes Weihnachtsfest, schon sind der Heilige Abend und der erste Feiertag vorüber. Es ist jedes Jahr aufs Neue unfassbar, wie schnell diese turbulente Zeit an einem vorüberrast. Dabei sollte es doch besinnlich zugehen. Wer Kinder hat weiß jedoch, dass dies ein Irrglauben ist – und genau so muss es sein: An Heiligabend waren wir zunächst im Kindergottesdienst, wo das Zappelinchen im Kinderchor mitgesungen hat, und danach ging es zu den Schwiegereltern. Die Kids samt ihren Cousins und ihrer Cousine haben bis knapp 22 Uhr durchgehalten. Eine respektable Leistung. Am ersten Feiertag war dann meine Familie an der Reihe und auch hier wurde wild mit den beiden Cousinen gefeiert, viel zu viel gegessen und eine irrsinnige Menge an Päckchen geöffnet. Auch ich wurde, wie ihr dem Foto entnehmen könnt, eifrig beschenkt und muss demnach, ähm, sehr brav gewesen sein:

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Anders als noch im letzten Jahr blieben dieses Mal die nützlichen Dinge aus. So sitze ich gerade hier und lausche Howard Shores Score zu „The Hobbit: The Battle of the Five Armies“ während ich heute Vormittag bereits in „The World of Ice & Fire: The Untold History of Westeros and the Game of Thrones“ geschmökert habe. Auch das Film Quiz wird für etliche unterhaltsame Momente sorgen und natürlich gab es wieder den einen oder anderen Whisky, wobei ich mich hier besonders auf die Smoking Guns der Tastillery freue. Das halbe Kilo Lindor wird mich dann hoffentlich dazu anspornen auch im kommenden Jahr wieder eifrig zu trainieren. Ja, in der freien Zeit zwischen den Jahren hat es mein Körper schon nicht leicht…

Am morgigen zweiten Feiertag haben wir ausnahmsweise keine großen Pläne. Nach der kompletten Dosis Großfamilie werden wir viele neue Brettspiele testen und die Kinder können sich in aller Ruhe mit ihren neuen Spielsachen beschäftigen. Vielleicht wird es ja doch noch ein wenig besinnlich? 😉

Frohe Weihnachten! (2016)

Jedes Jahr nehme ich mir vor die Vorweihnachtszeit zu genießen. Viel Zeit mit der Familie zu verbringen, auf Weihnachtsmärkte zu gehen, zu basteln, Geschichten zu erzählen und – ganz einfach – in Weihnachtsstimmung zu kommen. Jedes Jahr kommt der 24. Dezember, ohne dass ich diese Vorhaben wirklich erfolgreich umgesetzt habe. Im Gegensatz zu letztem Jahr mussten wir kein Haus fertigstellen, doch hatte mich die Arbeit in den vergangenen Wochen fest im Griff und erst seit ein paar Tagen gelingt es mir ein wenig abzuschalten…

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Am Abend meines letzten Arbeitstages in diesem Jahr, habe ich dem weihnachtlichen Theaterstück unseres Zappelinchens beigewohnt und seitdem der Weihnachtsbaum steht und ich mit den Kindern „Schöne Bescherung“ gesehen habe, macht sich so langsam die Erkenntnis breit, dass nun tatsächlich zwei ruhige Wochen mit meinen Liebsten auf mich warten. Neben den festen Terminen, sprich Heiligabend, den beiden Weihnachtsfeiertagen, Silvester und zwei Geburtstagen, habe ich keine Pläne. Ich werde viel Zeit mit der Familie verbringen, viel essen und trinken, ein paar Filme und Serien schauen sowie ein wenig bloggen. Und dabei hoffentlich ein wenig entspannen. Klingt doch nach einem guten Plan, was meint ihr?

Nun bleibt mir nur noch auch euch, meinen lieben Lesern, ein frohes Weihnachtsfest mit euren Liebsten zu wünschen. Genießt die ruhigen Tage und sammelt Kraft für die Herausforderungen, die auch 2017 bestimmt für uns bereithalten wird. Erfreut euch an eurer Familie, genießt die kulinarischen Freuden und seid dankbar für das, was ihr habt (und geschenkt bekommt). Wir lesen uns auch zwischen den Jahren, doch nun erfreue ich mich erst einmal an leuchtenden Kinderaugen… 🙂

Euer bullion

Abenteuer Kind #24: Die Nummer zwei ist vier

Habe ich letztes Jahr noch geschrieben, wie ungemütlich der Geburtstag zwischen all den Umzugskisten doch gewesen ist, so waren die Feierlichkeiten zum vierten Geburtstag unseres Zwergofanten in diesem Jahr doch um einiges entspannter. Ich hatte Urlaub und somit konnten wir morgens noch (mehr oder weniger) entspannt gemeinsam frühstücken, bevor sich das Zappelinchen sich in Richtung Schule aufgemacht hat und ich mit dem Zergofanten in Richtung Kindergarten gestartet bin…

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Unser Zwergofant ist 4 Jahre alt. Unfassbar.

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Abenteuer Kind #23: Hilfe, wir haben ein Schulkind!

Heute war der Tag, auf den wir schon alle seit mindestens einem Jahr hinfiebern: Aus unserem Vorschulkind ist ein Schulkind geworden. Auch wenn das Datum schon lange dick im Kalender stand, so hat mich diese Tatsache erst so richtig in den letzten Tagen aus der Bahn geworfen. Und kleines Zappelinchen in der großen Schule? Unfassbar. Somit ist es kaum verwunderlich, dass dieser äußerst turbulente und bedeutsame Tag wie im Flug vergangen ist:

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Ein Ort, der für viele neue Erinnerungen sorgen wird.

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Mehr vierzig als dreißig?

Ich habe die Halbzeit zur großen Drei überschritten. Nun geht es unaufhaltsam auf vierzig zu. Ein sehr unwirklicher Gedanke, auch wenn ich mit Frau, zwei Kindern, einem festen Job und neuerdings auch Haus (und Spielhaus) mitten im Leben stehe. Irgendwo ist dann doch die Grenze der Vorstellungskraft erreicht. Aber bis dahin habe ich nun ja noch vier Jahre, um mich mit diesem Gedanken anzufreunden… 😉

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Für mich war es der erste Geburtstag im neuen Haus – und damit auch der erste Geburtstag, den wir nicht bei größter Hitze in einer kleinen Dachgeschosswohnung feiern mussten. Somit war es eine große Freude einfach den Grill anzuschmeißen und den sieben anwesenden Kindern beim Toben durch den Garten zuzusehen. Auch wir Erwachsenen hatten unseren Spaß und in einer ruhigen Minuten hätte ich wirklich dankbar für all das sein sollen. Wie es bei so turbulenten Tagen jedoch häufig ist, gab es keine ruhige Minute und somit bleiben am Ende nur die Erinnerungen daran.

Wie ihr auf dem Foto erkennen könnt, wurde ich wieder reichlich beschenkt: Das Highlight ist wohl die Feuerschale für den Garten, die wir im Urlaub hoffentlich noch ausprobieren werden. Ansonsten gab es Praktisches, wie den Montageständer für die Fahrräder, Leckeres, wie etliche Whiskys und Schokoladen, und natürlich auch Unterhaltsames, wie die fünfte Staffel von „Shameless“ und ein Buch, das ein paar Wanderrouten speziell für Kinder enthält. Eigentlich müsste ich nun noch einmal zwei Wochen Urlaub nehmen, um all die tollen Geschenke zu testen. Vielen Dank! 🙂